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GABEK für die regionale Entwicklung des Zillertales mit der musikalischen Lesung: Der Zillertaler

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Published on Dec 29, 2014

Im Rahmen des X. Internationales GABEK-Symposiums in Sterzing präsentierte Dr. Ernst Fleischhacker zusammen mit einer musikalischen Lesung von Martina Keiler, welche Wirkung eine GABEK-Analyse auf die regionale Entwicklung und die Nachhaltigkeit im Zillertal hat.

Nur wer sich mit seiner Heimat identifiziert, übernimmt Verantwortung in seinem Handeln. Das stärkt wiederum das regionale Bewusstsein und die Zusammenarbeit im Prozess zur Nachhaltigkeit.

Der Planungsverband Zillertal hat ein Projekt zur Erforschung der regionalen Identität im Zillertal durchgeführt. Mit ZillertalerInnen unterschiedlichster Berufe und Altersklassen aus dem gesamten Tal wurden dazu Interviews geführt. Im Anschluss an die Auswertung wurden anhand der Ergebnisse und in direkter Zusammenarbeit mit den ZillertalerInnen konkrete Empfehlungen erarbeitet. So entstand eine Art Landkarte zur Orientierung in der Meinungslandschaft und für die Beschlüsse des Planungsverbandes.

Planungsverbände sind in Tirol vom Land verordnete Gemeinde-Organisationsformen, dazu führen sollen, dass alle - wie im Falle des Zillertales 25 - Gemeinden „an einem Strick ziehen“, wenn es um die nachhaltige Entwicklung geht.

Unter Nachhaltigkeit wird nach E. Fleischhacker 2008 der ständige Ausgleich zwischen Ökologie, Ökonomie und Sozialem verstanden. Diese drei Systemelemente sind über Seile verbunden. "Im ständigen Spannungsausgleich darf keines der drei Seile je abreißen um Nachhaltigkeit zu gewährleisten", sagt Fleischhacker im Rahmen des GABEK Kongresses in Sterzing.

Diese Philosophie ist in Verbindung mit den GABEK-Erkenntnissen war auch die Grundlage für die von den Bürgermeistern der 25 Gemeinden unterschriebenen "Zillertaler Erklärung", welche ihrerseits wiederum die Grundlage für die nachhaltige Weiterentwicklung des Tales ist.

Dabei geht es vor allem um die Auflösung der Komplexität der Problemfelder Wirtschaft - Massentourismus, Verkehr - Verschandelung der Landschaft - verwaiste Schigebiete im Sommer versus Heimat - Familie -Lebensqualität - Verwurzelt sein - nicht Wegziehen wollen - Leute treffen - Vereine - Stammtisch - Gemeinschaftsgefühl erhalten - Feste ohne Fremde (z.B. Rosarifest am Rosenkranzsonntag), Volksbühnen etc.
 
Die Gesundheit der Region wird nach dem methodischen Problemlösungsansatz nach E. Fleischhacker 1994 an den Aktivitäten zur Erhaltung dieser Grundwerte gemessen. Derartige Aktivitäten sind beispielsweise der Strategieplan Zillertal (www.planungsverband-zillertal.at) sowie im künstlerischen Bereich eine musikalische Lesung "Der Zillertaler“, die einen Blick auf die Gegenwart und eine Aussicht auf die Zukunft des Zillertals gibt.

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