BuchenwaldMemorial
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  • Sowjetisches Speziallager Buchenwald Nr. 2 Play all

    Nach Ende des Zweiten Weltkrieges und dem Rückzug der amerikanischen Truppen gehört Thüringen zur sowjetischen Besatzungszone. Auf dem Gebiet der SBZ entstanden insgesamt zehn Speziallager -- das Speziallager Nr. 2 auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald. Die Internierten -- Gefangene ohne Gerichtsurteil -- waren insbesondere tatsächliche oder vermeintliche NS-Aktivisten und Menschen, die aus Sicht der sowjetischen Geheimpolizei ein Sicherheitsrisiko darstellten. Für eine mehrjährige Inhaftierung reichte bereits der Verdacht. Zwischen August 1945 und Februar 1950 wurden mehr als 28.000 Menschen inhaftiert, über 7.000 starben.
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  • KZ Buchenwald Play all

    Ab Juli 1937 entsteht auf dem Ettersberg bei Weimar das sogenannte Schutzhaftlager für ca. 8.000 männliche Häftlinge. Buchenwald wird zu einem der Hauptlager des KZ-Systems. Es dient der Aussonderung von „Gemeinschaftsfremden" und der Unterdrückung des Widerstandes in Deutschland und in den besetzten Ländern. Mit seinen 136 Außenlagern ist es Teil des Zwangsarbeiterimperiums der SS. In einer endlosen Abfolge von Hunger, Prügel, Zwangsarbeit und Mord versucht die SS, die Persönlichkeit jedes einzelnen Häftlings zu brechen. Über 250.000 Menschen aus fast 50 Nationen waren im KZ Buchenwald inhaftiert. 56.000 Menschen starben durch die mörderischen Arbeits- und Lebensbedingungen oder wurden von der SS willkürlich ermordet. Am 11. April 1945 wurde das KZ befreit.
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