Featured Playlists
100 Jahre jung
Pubertät bis in die Dreißiger, Kinder mit 60, Rente mit 100, Sterben mit 150. Klingt wie Science-Fiction, könnte aber bald Realität sein, denn Genetiker, Biologen und Ärzte arbeiten an neuen Therapien, die unsere Lebensdauer verdoppeln könnten. Die Pharmaindustrie hat den Traum vom ewigen Leben als milliardenschweren Bestseller entdeckt.
Aber ist die Aussicht auf ewige Jugend wirklich ein Traum oder eher ein Albtraum? Sinkende Renten, steigende Gesundheitskosten, Altersarbeitslosigkeit - der Film fordert ein Umdenken angesichts einer vergreisenden Gesellschaft. Und wie ist es überhaupt so, das Alter? Vier Hundertjährige beschreiben das Gefühl, 100 Jahre jung zu sein.
Kreuzzug in die Hölle - Die Tempelritter
13. Oktober 1307. In Frankreich wird an einem einzigen Tag die gesamte militärische Elite Europas verhaftet. Eine mächtige und unermesslich reiche Organisation wird zerschlagen. Die Tempelritter werden zu Opfern der Inquisition. Wie kam es zur Vernichtung des mächtigsten Ordens der christlichen Welt?
Marie Antoinette - Vom Thron zum Schafott
"Wenn sie kein Brot haben, sollten sie doch Kuchen essen!" Jeder kennt diesen vermeintlichen Ausspruch von Marie Antoinette, der letzten Königin Frankreichs, angesichts hungernder Volksmassen kurz vor der Französischen Revolution 1789. Durch diese Worte erhielt sie ihren Platz in der Geschichte als Sinnbild einer vergnügungssüchtigen Monarchin ohne Gespür für die sozialen Probleme und Umbrüche ihrer Zeit. Eine lebensfrohe und leichtfertige Frau, die selbst verschuldet blind und naiv in ihr Schicksal läuft! So scheint es. Doch wird dieses Urteil ihr am Ende gerecht?
2057 - Unser Leben in der Zukunft
Fliegende Autos, Ersatz-Organe aus dem Drucker, Chips im Gehirn. Die ZDF-Dokumentation "2057 - Unser Leben in der Zukunft" zeigt eine Vision des menschlichen Alltags in 50 Jahren.
Morgenland - Ein Prophet verändert die Welt
Vor über 1300 Jahren trat im heutigen Saudi-Arabien ein Mann namens Mohammed auf und verkündete eine neue Religion. Nur wenige Generationen später wehte das Banner des Propheten auf drei Erdteilen. Der Islam entfaltete eine Dynamik, die das Gesicht der Welt veränderte und bis in die Schlagzeilen der Tagespresse hinein die Welt noch heute in Atem hält.
Aber Islam und Christentum, Morgenland und Abendland müssen nicht in Konfrontation erstarren. Die Kulturen haben gemeinsame Wurzeln.
Rom - Konstantins Flammenkreuz
Im Jahr 312 n.Chr. steht die Armee Kaiser Konstantins vor den Toren Roms, das von dessen Erzrivalen, dem Mitkaiser Maxentius, beherrscht wird. Nach Überlieferung des christlichen Chronisten Eusebius soll Konstantin vor der Schlacht ein Zeichen Gottes erschienen sein, begleitet von den berühmten Worten: "In hoc signo vinces" - "In diesem Zeichen wirst du siegen!".
Historisch belegt ist allerdings nur, dass Konstantin gegen den zahlenmäßig weit überlegenen Gegner triumphierte. Mit dem glänzenden Sieg über Maxentius wird Konstantin alleiniger Herrscher über das Weströmische Reich. Zusammen mit Licinius, der den oströmischen Teil regiert, erlässt er ein denkwürdiges Dekret: Mit dem Mailänder Toleranzedikt aus dem Jahr 313 gewährt er dem Christentum Gleichberechtigung mit den anderen Religionen. Nach den blutigen Verfolgungen durch seine Vorgänger bedeutet der Schritt Konstantins eine Zeitenwende für die Christen im Römischen Reich.
Rom - Der Untergang
Als die Hunnen 375 n.Chr. aus den Tiefen der zentralasiatischen Steppen nach Europa vorstießen, flohen die Westgoten mit römischer Erlaubnis über die Donau in die sicheren Gebiete des Imperiums. Doch entgegen aller Versprechungen blieb ihre Lage schlecht. Sie mussten Hunger leiden und wurden von den Römern drangsaliert. 394 brauchte man die gotischen Kämpfer. An der Seite des oströmischen Kaisers Theodosius errangen westgotische Verbände unter ihrem Anführer Alarich einen Sieg gegen den unrechtmäßig auf dem weströmischen Thron gelangten Eugenius. Viele Goten fielen, denn die Römer setzten sie in vorderster Front ein. Trotz ihrer Verdienste litten Alarichs Leute weiter unter den harten Lebensbedingungen. Alarich wurde zwar zum Heermeister ernannt und sein Volk durfte in Makedonien siedeln, doch der Mangel blieb.
Im Jahr 402 wehrten sich die Goten schließlich auf ihre Weise. Sie zogen nach Oberitalien, um auf eigene Faust besseres Land zu finden. Der in Mailand herrschende weströmische Kaiser Honorius verlegte daraufhin seine Residenz ins sichere Ravenna. Zum damaligen Zeitpunkt war Honorius noch minderjährig. Sein Vormund, der weströmische Heermeister Stilicho, ein Vandale, führte für ihn die Amtsgeschäfte. Stilicho gelang es schnell, die Westgoten aus Oberitalien zurückzudrängen. Er traf mit ihnen eine neue Vereinbarung, versprach ihnen gutes Land und machte sie wieder zu Verbündeten. Alarich vertraute Stilicho. Doch wieder wartete sein Volk Jahre lang auf Besserung. Nach dem Tod des oströmischen Kaisers Arkadius, des Bruders von Honorius, mischte sich Stilicho in die Nachfolge-Frage massiv ein. Er wurde zum Staatsfeind erklärt, und als Staatsfeind schützte ihn nur noch das Kirchenasyl. Im Vertrauen auf das Jahre lange persönlich wie politisch gute Verhältnis zu Kaiser Honorius ließ sich Stilicho durch ein Garantieschreiben aus der Kirche locken - ein fataler Fehler. Er wurde umgehend hingerichtet. Ein schwerer Schlag auch für die Westgoten - damit hatten sie ihren "Vertrauensmann" auf römischer Seite verloren.
Rom - Kampf des Tiberius
Es ist die letzte Schlacht des Dritten Punischen Krieges. Im Jahr 146 vor Christus setzen die Römer zum Sturm auf die Hauptstadt ihres alten nord-
afrikanischen Rivalen an. Tiberius ist knapp sieb-
zehn, als er dem Erzfeind gegenüber steht. Kaum fronterfahren, muss er Mut und Führungsstärke beweisen. Er weiß, dass man ihn an seinem legendären Vater misst und will auf keinen Fall versagen.
Die Stadt ist auf dem Land- und Seeweg durch römische Truppen völlig abgeriegelt. Die Karthager wehren sich verzweifelt. Doch Tiberius gelingt die Glanzleistung, als Erster die 18 Meter hohe und neun Meter dicke Stadtmauer zu erklimmen und seine Abteilung nachzuführen. Dafür erhält er nach Beendigung der außergewöhnlich brutalen, etwa eine Woche dauernden Kampfhandlungen aus der Hand von Aemilianus die goldene Corona Muralis, eine sehr hohe Tapferkeitsauszeichnung.
Rom - Cäsars Spiel um die Macht
Immer wieder, selbst in aussichtslos erscheinenden Situationen, setzt Cäsar mit höchstem Einsatz alles auf eine Karte - und gewinnt. Bald erscheint ihm kein Gegner mehr gefährlich werden zu können - bis er römisches Recht bricht. Nun lauern Cäsars ärgste Feinde nicht mehr auf dem Schlachtfeld, sondern im Senat.
Das oberste Machtgremium des Römischen Reiches beauftragt Gnaeus Pompejus, einen der angesehensten Feldherrn, Cäsar Einhalt zu gebieten. Bei Pharsalus kommt es zur entscheidenden Schlacht.
Rom - Neros Wahn
Nach dem vernichtenden Brand Roms im Jahre 64 n. Chr. startet Nero ein Bauprogramm von bis dahin unbekannten Ausmaß. Rom soll die modernste und prächtigste Stadt aller Zeiten werden - der Mittelpunkt der Welt.
Seine luxuriösen Projekte treiben Rom schließlich in den Ruin. An seinem eigenen Anspruch gescheitert, flieht der Kaiser in die Sphären von Kunst und Musik. Seinen sicheren Instinkt für reale Bedrohungen seiner Macht verliert er dabei allerdings nicht. Mit blutigen Willkürakten lässt er Verdächtige und Kritiker beseitigen. Dadurch verschärft sich die Lage im Reich gefährlich.
Rom - Aufstand der Juden
Was mit einer Demonstration beginnt, entwickelt sich zum Volksaufstand. Nach historischen Quellen rekonstruierte Kampfszenarios demonstrieren eindrucksvoll Militärtaktik sowie Waffentechnik beider Seiten - Geschichte in Spielfilmqualität.
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