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Im Krug zum grünen Kranze - Zupfgeigenhansel

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Uploaded on Nov 7, 2010

Zupfgeigenhansel singen das Volkslied mit einem Text, der 1898 im "Demokratischen Liederbuch zum Gebrauch der Volksvereine" veröffentlicht wurde. Historischer Kontext zur Umschreibung des Textes ist wohl der Fall der Sozialisten-Gesetze.

Der Originaltext aus dem Jahr 1821 stammt von Wilhelm Müller:

Im Krug zum grünen Kranze
da kehrt ich durstig ein
Da saß ein Wandrer drinnen
am Tisch beim kühlen Wein

Ein Glas ward eingegossen,
Das wurde nimmer leer!
Sein Haupt ruht auf dem Bündel
Als wärs ihm viel zu schwer.

Ich tät mich zu ihm setzen,
Ich sah ihm ins Gesicht,
Das schien mir gar befreundet
Und dennoch kannt' ich's nicht.

Da sah auch mir ins Auge
Der fremde Wandersmann
Und füllte meinen Becher
Und sah mich wieder an.

Hei! wie die Becher klangen,
Wie brannte Hand in Hand,
"Es lebe die Liebste deine,
Herzbruder im Vaterland!"

Text: Wilhelm Müller (1794 - 1827)

Der "Krug zum grünen Kranze" stand übrigens in Kröllwitz an der Saale. Der Wirt hängte zum Zeichen, dass das Bier fertig gebraut war, einen grünen Kranz nach draußen.

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