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Quedlinburg - Weltstadt des Mittelalters in Sachsen-Anhalt

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Published on Sep 15, 2012

Quedlinburg - die wohl schönste Stadt des Harzes und eine der schönsten Städte Deutschlands. Acht Jahrhunderte Fachwerkbauweise, malerische Gassen und berühmte romanische Kirchen. Hallo! Folgen Sie uns, lernen Sie mit uns Quedlinburg kennen. Und genießen Sie die besondere Atmosphäre dieser mittelalterlichen Stadt. Beginnen wir unsere Tour auf dem Schlossberg, von dem man übrigens einen herrlichen Ausblick über die Dächer Quedlinburgs hat. Auf diesem Sandsteinfelsen befinden sich die fast tausendjährige Stiftskirche St. Servatii mit ihren beiden markanten Türmen, das dreiflügelige Renaissanceschloss mit seinem Schlossmuseum, das ehemalige Wohnhaus der Stiftsfrauen und eine wunderschöne Gartenanlage. Dieser Gebäudekomplex gilt als das Wahrzeichen der Stadt Quedlinburg. Die Stiftskirche gehört zu den bedeutendsten romanischen Kirchenbauten in Deutschland. Und ihr Hauptportal ist eines der ältesten deutschen Säulenportale. Die Türklinke ist halb Schwein halb Hund. Vielleicht soll man den inneren Schweinehund überwinden und in die Kirche gehen? In der Schatzkammer der Stiftskirche kann man auch den mehr als 1000 Jahre alten Domschatz besichtigen. Die Krypta der Stiftskirche St. Servatii zählt zu den einzigartigen hochromanischen Bauten im Land. In ihr befinden sich die Grablegen König Heinrich I. und seiner Gemahlin, der heiligen Mathilde. Das mit Gold, Silber und Juwelen geschmückte Samuhel-Evangeliar. Es ist das wertvollste Stück und wurde im 9. Jahrhundert mit goldener Tinte geschrieben. Und hier, ein Kamm aus Elfenbein des ersten deutschen Königs, Heinrich I. Gleich gegenüber der Stiftskirche, im Renaissanceschloss aus dem 16./17. Jahrhundert, ist das Museum untergebracht. Es vermittelt einen Überblick über die Frühgeschichte und die frühmittelalterliche Besiedlung des Gebietes. Schau mal hier im Thronsaal die beeindruckende Stuckdecke. Alle Räume sind sehr prunkvoll ausgestaltet. Von Barock über Rokoko bis Empirestil. Der Raubgrafenkasten. Er war ein Gefängnis. Der Legende nach soll er für Graf Albrecht den II. von Regenstein angefertigt worden sein. Er soll hier fast 2 Jahre lang eingesessen haben. Wie konnte er darin nur so lange überleben? Gleich unterhalb der Burg steht auf einem kleinen Platz ein stattliches Patrizierhaus mit prächtigem Säulenportikus. In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts, wurde es für eine wohlhabende Bürgerfamilie errichtet. Am 2. Juli 1724 wurde hier der Dichter Friedrich Gottlieb Klopstock als erstes von 17 Kindern geboren. Klopstock ist einer der bedeutendsten und einflussreichsten Schriftsteller des 18. Jahrhunderts. In unmittelbarer Nähe befindet sich die Lyonel-Feininger Galerie. Sie beherbergt den umfangreichsten geschlossenen Bestand von Grafiken dieses bedeutenden Künstlers der klassischen Moderne. Noch vom Schlossberg beeindruckt, geht es hinab in die historische Altstadt mit ihren kopfsteingepflasterten Straßen, verwinkelten Gassen und kleinen Plätzen. Vorbei an der Blasiikirche, deren ältesten Teile aus dem 10. Jahrhundert stammen. Heute ist die Kirche ein hervorragender Kulturstandort. Ausstellungen, Konzerte und auch Theateraufführungen finden jedes Jahr hier statt. Ein Gotteshaus mit viel Leben. Mehr als 1300 Fachwerkhäuser aus acht Jahrhunderten befinden sich in Quedlinburg. Hier in der Wordgasse 3 steht die Perle dieses Flächendenkmals - Der Ständerbau. Das älteste Fachwerkhaus Quedlinburgs. Untersuchungen haben eine Bauzeit um das Jahr 1310 ergeben. Zwischen Markt und Word überquert eine der merkwürdigsten Brücken das Bode-Sumpfland und ermöglicht seit dem 13. Jahrhundert einen trockenen Zugang zum Markt. Aber wo ist die Brücke? Wir stehen darauf. Im Laufe der Zeit senkte sich die Brücke durch den weichen Boden und war schließlich nicht mehr sichtbar. Jetzt gibt es nur noch die Reste der Brückenpfeiler und die befinden sich heute unter dem Straßenpflaster. Auf dem historischen Marktplatz von Quedlinburg angekommen, fallen einem gleich das alte Rathaus, von 1310, und die Roland-Statue auf, die im Spät-Mittelalter Bürgerstolz und städtische Freiheit symbolisierte, sowie zahlreiche farbenfrohe Fachwerkhäuser aus dem 16. bis 18. Jahrhundert. Ein wunderschöner und eindrucksvoller Markt. Von hier aus kann man schon sehr gut hinter dem Rathaus die Türme der Marktkirche St. Benedikti sehen. Entlang der Breiten Straße, einer Fußgängerzone mit vielen Geschäften, führt ein unscheinbarer enger und dunkler Gang in eine der romantischsten Gassen der Altstadt. Das ist also der Schuhhof. Hier lebten damals viele Schuhmacher und boten ihre Waren an. Diese Häuser existierten bereits im 13. Jahrhundert. ...............

Um mehr über die Stadt Quedlinburg zu erfahren, schauen Sie sich das Video an und erkunden Sie mit unseren beiden Reisenden diese wunderschöne Stadt Quedlinburg in Sachsen-Anhalt.

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