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100 years after / the readymade Tagung: Lars Blunck, Das Readymade zwischen Objekt und Geste

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Published on Oct 4, 2017

100 years after / the readymade

Tagung mit Inke Arns, Lars Blunck, Dieter Daniels, Peter Piller, Wolfgang Ullrich

Hundert Jahre nach Marcel Duchamps Readymades untersucht die Tagung an der HGB das Prinzip Readymade als komplementäre Ergänzung zur traditionellen Vermittlung von Können und Wissen in der Künstlerausbildung.

Seitdem Marcel Duchamps das Prinzip der Readymades vor hundert Jahren eingeführt hat, haben sich künstlerische Praktiken des ‚schon fertigen’ zu einem selbstverständlichen Bestandteil zeitgenössischer Kunst entwickelt. Damit einher gehen veränderte Konzepte von Autorschaft, Kreativität und Innovation.
Drei Kurzvorträge schlagen in diesem Rahmen die Brücke von Duchamps Werken aus den Jahren 1914-1917 in die heutige Zeit und beschäftigen sich dabei mit Fragen zur künstlerischen Produktion und Rezeption der Gegenwart.

- Lars Blunck, Das Readymade zwischen Objekt und Geste
- Dieter Daniels, Readymades ausstellen – aber wie?
- Wolfgang Ullrich, Das Readymade als Objekt spekulativer Phantasien

Anschließend findet eine Roundtable Diskussion mit Lars Blunck, Peter Piller und Wolfgang Ullrich statt. Moderation: Benjamin Meyer-Krahmer

Die Tagung wurde konzipiert von Dieter Daniels, Professor für Kunstgeschichte und Medientheorie an der HGB.

Zu den Rednern:

Wolfgang Ullrich
bis 2015 Professor für Kunstwissenschaft und Medientheorie an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Er lebt als freier Autor in Leipzig und München. Publikationen zur Geschichte und Kritik des Kunstbegriffs, bildsoziologischen Fragen und Konsumtheorie. Jüngste Buchveröffentlichungen: Siegerkunst. Neuer Adel, teure Lust, Berlin 2016; Der kreative Mensch. Streit um eine Idee, Salzburg 2016.

Lars Blunck
Professor für Kunstgeschichte an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg; Promotion 2001 mit einer Dissertation zu performativen Assemblagen der 1950er und -60er Jahre in den USA (Between Object & Event. Partizipationskunst zwischen Mythos und Teilhabe, 2003); 2007 Habilitation Duchamps Präzisionsoptik, München 2008); Publikationen zum Thema der Tagung u.a.: Marcel Duchamp: Porte-bouteilles, Nürnberg 2014; Re: Duchamp. In: Ausst.-kat. Kunsthalle Karlsruhe, Bethan Huws. Forest, Köln 2015; Lauter Originale. Ein Gespräch im Musée Imaginaire d’Art Moderne über die (Un)Wiederholbarkeit des Readymades. In: Ausst.-kat. Kunsthalle Karlsruhe: Déjà vu? Die Kunst der Wiederholung von Dürer bis YouTube. Heidelberg 2012.

Inke Arns, Dr. phil.
künstlerische Leiterin des Hartware MedienKunstVerein (HMKV) in Dortmund seit 2005. Kuratorin zahlreicher Ausstellungen, u.a.: World of Matter (2015), Böse Clowns (2016). Bücher: Neue Slowenische Kunst (2002), Netzkulturen (2002), Objects in the mirror may be closer than they appear! Die Avantgarde im Rückspiegel (2004).

Peter Piller
Professor für Fotografie im Feld zeitgenössischer Kunst an der HGB Leipzig seit 2006. Neben eigenen Zeichnungen und Fotografien ist vor allem sein Archiv Peter Piller, dessen Bilder er in thematischen Serien zusammenstellt, kennzeichnend für sein künstlerisches Schaffen.

Benjamin Meyer-Krahmer, Dr. phil.
ist derzeit Vertretungsprofessor für Bildwissenschaft und Kunstgeschichte am Institut für Theorie der HGB Leipzig und leitet zusammen mit Barbara Steiner den Masterstudiengang "Kulturen des Kuratorischen". Schwerpunkt seiner Forschung ist die Epistemologie künstlerischer kuratorischer Praxen. Seine Veröffentlichungen umfassen eine Monographie über den Künstler Dieter Roth, Herausgeberschaften zu Fragen künstlerischer wie kuratorischer Praxis sowie zahlreiche Aufsätze und Artikel im Bereich Kunstkritik. Die von ihm initiierte Ausstellung "fremd" im Grassi Museum Leipzig (2016) befragt Präsentationsweisen des ethnologischen Museums und deren Effekte.

Dieter Daniels
Professor für Kunstgeschichte und Medientheorie an der HGB Leipzig seit 1993. Kunstwissenschaftler, Medientheoretiker und Ausstellungskurator; Autor und Herausgeber von Monografien zu Marcel Duchamp, George Brecht und John Cage.
Publikationen zum Thema der Tagung u.a.: Übrigens sterben immer die anderen. Marcel Duchamp und die Avantgarde seit 1950, Museum Ludwig, Köln 1988 (Hg. Dieter Daniels, Alfred M. Fischer), Duchamp und die anderen - Der Modellfall einer künstlerischen Wirkungsgeschichte in der Moderne, DuMont, Köln 1992, Vom Ready-made zum Cyberspace. Kunst / Medien Interferenzen, Hatje Cantz: Ostfildern-Ruit 2003, Sounds like Silence. John Cage – 4’ 33’’ – Silence today, (Hg. Dieter Daniels, Inke Arns) Leipzig 2012

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