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Marie Thérèse Escribano 17.12.2011 im Frauenwohnprojekt ROSA.wmv

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Published on Dec 17, 2011

Ausschnitte aus dem Programm von Marie-Therese Escribano, Veranstaltung am 17.11.2011 im Frauenwohnprojekt ROSA in der Donaustadt.
Als Tochter einer Belgierin und eines Spaniers kam Marie Thérèse Escribano schon früh viel herum: sie lebte in Belgien, Frankreich, Spanien und schon in den 1950er Jahren verließ die Sängerin das Franco-Spanien und kam in die "Musikstadt" Wien, in der sie ihre Gesangsausbildung weiterführen wollte. Als Künstlerin wurde sie mit offenen Armen aufgenommen, erhielt Stipendien und wurde gefördert.

Sie kam aber auch in ein Wien der Besatzungsmächte, der Armut, des beginnenden Wiederaufbaus und der nicht gerade glücklichen Vergangenheitsbewältigung. Wien wurde zum Lebensmittelpunkt der Sängerin, die ihr künstlerisches Betätigungsfeld auch auf Kabarett ausdehnte. Ihre Erfahrungen im Wien der 50er Jahre, ihr Leben als Single, die Schlager der 30er Jahre, der Tango, ihre Erlebnisse als allein reisende Frau - das alles floss in ihre musikalisch-kabarettistischen Programme ein.

Seit mehr als 50 Jahren lebt Marie Thérèse Escribano, die heuer ihren 85. Geburtstag feierte, in Österreich, ihre Heimat ist es jedoch nicht geworden. "Ich gehe davon aus, dass der Begriff Heimat für mich nicht wichtig ist. Ich habe keine Sehnsucht nach Heimat, ich glaube nicht daran! Denn Heimat grenzt auch immer aus und schließt sich ab. Heimat ist für mich kein Land, es sind vielmehr Menschen, ein Stadtviertel, ein Rückzugspunkt. Ein Land als Heimat ist mir zu gefährlich!"

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