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Wind Explorer: Die automobile Zukunft?

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Published on Apr 16, 2011

m Jahr 2009 beschlossen die Abenteurer Dirk Gion und Stefan Simmerer zusammen ein Elektroauto zu konstruieren, das sowohl mit einer mobilen Windkraftanlage als auch mit Lenkdrachen angetrieben werden kann. Nachdem sie das Unternehmen Evonik als Partner für ihr Projekt gewinnen konnten, wurde der "Wind Explorer" 2010 fertig gestellt. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um ein ganz besonders effizientes Elektroauto mit einer Karosserie aus Kohlefaser, Leichtlaufreifen und modernsten Lithium-Ionen-Batterien. Das Elektrofahrzeug wiegt inklusive den Batterien und der Windkraftanlage gerade einmal 200 Kilogramm und schafft maximal 45 km/h. In einer Pioniertat haben Dirk Gion und Stefan Simmerer aus Essen mit dem Windmobil Australien in 18 Tagen durchquert.

Die Reise wurde im Frühjahr 2011 durchgeführt. Es ging von Albany bis nach Sydney, dabei wurden 4.800 km zurückgelegt. Die Hälfte davon nur mittels selbsterzeugtem Windstrom und teilweiser Unterstützung eines Lenkdrachens.

Der „Wind-Explorer" ist als vierrädiges Elektro- Kleinkraft-Versuchsfahrzeug zugelassen bis zu einem Gewicht von 350 kg und 45km/h Geschwindigkeit. Das spezielle am „Wind-Explorer" ist, er hat seine Steckdose immer dabei. Sind seine Akkus leer, ziehen die beiden Piloten Dirk Gion (45 Jahre) und Stefan Simmerer (43 Jahre) einen sechs Meter langen Bambus-Steckmast und ein Windrad aus dem Chassis und stellen das sieben Meter hohe Windrad in einer halben Stunde auf. Nach circa zehn Stunden sind die Akkus so frisch geladen, dass sie je nach Straßenbedingung und Höhenunterschied weitere 250 bis 400 km fahren. Ist es windstill, kommen die Akkus ans „normale" Stromnetz. Dirk und Stefan haben so mit knapp 10 Euro Strom aus der Steckdose den Kontinent von West nach Ost durchquert.

Das das tägliche Aufladen per Windrad nicht ganz so einfach war, zeigt das obige Video. Ein weiterer Nachteil: an Steigungen und im Gebirge muss man schon mal aussteigen und schieben, da die 2,7 PS Mortleistung alleine nicht ausreichen. Dafür gestaltet sich eine Reifenpanne umso unkomplizierter. Ein Ersatzreifen ist nicht erforderlich, es reichen einfaches Fahrradflickzeug, oder ein Ersatzfahrradschlauch sowie eine Luftpumpe, um einen Platten zu beheben. Im Vergleich zu einem herkömmlichen, kleinen PKW werden pro 100 km so um die fünf Liter, "klimaschädlicher" Treibstoff eingespart. Klimaschutz der Spaß macht.

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