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Gleiwitz/Oberschlesien

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Published on Nov 14, 2011

"Im Gedenken an alle deutschen Einwohner die aus dieser Stadt vertrieben, entrecht oder ermordet wurden" Der Ort ist seit dem 13. Jahrhundert als Stadt nachweisbar; die erste urkundliche Erwähnung entstammt dem Jahre 1276. Ab 1337 war es Sitz des Teilherzogtums Gleiwitz. Verheerende Brände haben Gleiwitz in folgenden Jahren heimgesucht. Die Jahre 1740 bis 1763 waren gekennzeichnet durch die so genannten schlesischen Kriege zwischen Österreich und Preußen.Am 24. Januar 1945 wurde die Stadt durch die Rote Armee besetzt. In der Stadt, die bisher von größeren Kriegsschäden verschont blieb, wurden von der Roten Armee mehrere Gebäude angezündet, so die Gebäude am Ring, das Stadttheater und das Haus Oberschlesien. Am 26. Januar 1945 erschien die letzte Ausgabe der in Gleiwitz erschienenen deutschsprachigen Zeitung Oberschlesischer Wanderer. In der Stadt befanden sich im Januar 1945 55.000 Einwohner. Zwischen Januar und März 1945 ermordeten die Rotarmisten zwischen 1.500 bis 3.000 Gleiwitzer Zivilisten, unter ihnen war der Bildhauer Hanns Breitenbach. Zwischen Februar und März 1945 wurden tausende Personen zu Zwangsarbeiten in die Sowjetunion transportiert.Im März 1945 kam Gleiwitz unter polnische Verwaltung. Die Stadt wurde in „Gliwice" umbenannt und am 18. März in die Woiwodschaft Schlesien eingegliedert. Im Mai 1945 wurden in Gliwice die ersten Polen angesiedelt.

Im August 1945 wurde ein Durchgangslager für die Deutschen, die für die Vertreibung vorgesehen waren, eingerichtet. Am 6. August 1945 begann offiziell die Vertreibung der örtlichen deutschen Bevölkerung in die Britische Besatzungszone. Der größte Teil der deutschen Bevölkerung der Stadt wurde aufgrund der Bierut-Dekrete vertrieben. „Entdeutschungsaktionen" in den 1940er und 1950er Jahren sollten die Spuren der deutschen Geschichte verbergen. Dazu gehörten vor allem die Entfernung von deutschen Inschriften und anderen Schriftzügen.2244 Einwohner (1,1 %) mit deutscher Nationalität,2154 (1,1 %) mit der nicht anerkannten „schlesischen" Nationalität.Stand 2002

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