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Liebe verbindet - Sommerblut 2016

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Published on May 24, 2016

Ein Konzert für Kölner & Flüchtlinge
Schirmherrin Oberbürgermeisterin Henriette Reker

Das Sommerblut Kulturfestival stellt im Rahmen seines 15jährigen Bestehens ein Thema in den Mittelpunkt, das so alt ist wie die Menschheit selbst: die Liebe. Angesichts der großen Zahl von Flüchtlingen, die gegenwärtig in unser Land kommen, steht unser Verständnis von Nächstenliebe, Respekt und Zusammenhalt vor neuen Herausforderungen.

Mit dem Konzert „Liebe verbindet“ am 14. Mai 2016 in der Kölner Philharmonie setzt Sommerblut ein Zeichen für Toleranz, Vertrauen und ein positives Miteinander in unserer Gesellschaft. Das Konzert für Kölner und Flüchtlinge wird unterstützt von Hedwig NevenDuMont, vom Kölner Flüchtlingsrat, vom Forum für Willkommenskultur sowie vom Schirmherr des Sommerblut Kulturfestivals Jürgen Roters.

„Liebe verbindet“ zeigt ein Programm über alle Grenzen hinweg:

Die NDR Bigband präsentiert zusammen mit verschiedenen Künstlern Musik, die Kulturen und Menschen vereint. Ibrahim Keivo stammt aus dem Dreiländereck Syrien, Türkei und Irak. Er singt auf arabisch und kurdisch über Liebe, Freude und Trauer und begleitet sich selbst auf traditionellen Instrumenten. Sinti-Swing mit einem perkussiven Gitarrenspiel zeigt das Hamburger Trio Django Deluxe. Ihre Musik zitiert bewusst die Sintiwurzeln und ist dabei modern und traditionell zugleich – voller Gefühl und mit einem Hauch Melancholie. Die Sängerin Neele Ternes präsentiert mit ihrer markant-melancholischen Stimme den Song „Dad“, der dazu aufruft, den Menschen, die uns wichtig sind, unsere Liebe zu zeigen. Soulige Musik über die Freiheit macht Stefan Gwildis.

Musikalische und kulturelle Vielfalt steht auch beim weiteren Programm im Mittelpunkt. Aus dem Iran stammt der im Kölner Exil lebende Musiker Shahin Najafi. Seine Texte und seine Musik stehen für Meinungsfreiheit, Revolution und den Willen, für die eigenen Werte einzustehen. Mit dem Tabadoul Orchestra stehen Musiker der Schäl Sick Brassband und die ägyptische Sängerin Dina Gouda gemeinsam auf der Bühne. Sie präsentieren die abenteuerlichen Kompositionen von Mohamad Abdel Wahab, dem bedeutendsten Komponisten der arabischen Welt. Emotionen pur zeigen RebellComedy. Die Künstler Babak Ghassim und Usama Elyas präsentieren ihren Kurzfilm „Hinter uns mein Land“, mit dem sie ihre Sicht auf das Thema Flucht zeigen.
Ein weiterer Höhepunkt des Abends wird Grenzenlos sein. Der Chor aus jungen Flüchtlingen und Mitgliedern des Kölner Jugendchors St. Stephan unter Leitung von Michael Kokott und mit Unterstützung von Hennig Krautmacher zeigt, dass Musik keine Grenzen kennt.
Der Abend wird moderiert von dem Kabarettisten Fatih Çevikkollu.

Das Konzert wird von einer Gebärdendolmetscherin begleitet, und es wird eine Audio-Transkription über Kopfhörer zur Verfügung stehen.

AKTION
Nach dem Konzert sind alle Besucher und Künstler eingeladen, gemeinsam von der Philharmonie um den Dom zur Domtreppe vor dem Kölner Hauptbahnhof zu gehen. Dabei wird der rund 200 Meter lange gestrickte Weltschal, bestehend aus 207 Nationen, getragen. Der Weltschal ist ein Projekt des Hamburger Integrationsprojektes Made auf Veddel und ein Symbol für Freiheit, Zusammenhalt und Demokratie. Auf der Domtreppe singen dann der Chor Grenzenlos und alle Künstler gemeinsam das Lied „Unser Stammbaum“ von den Bläck Föös in sieben verschiedenen Sprachen.

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