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Himmelstiefe Trailer

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Published on Feb 18, 2013

Wenn es Nacht wird in der magischen Welt - "Blütentanz im magischen Wald"
(Komponist: Robin Rudolph, Animation: Reytonity: http://www.youtube.com/user/Reytonity)

"Himmelstiefe" ist der erste Band der Fantasy-Reihe "Zauber der Elemente".

Textauszug:

" ... Die Sonne schien wohlig warm und leuchtend durch ein Blätterdach
auf mich herab. Allerdings war das Blätterdach weiß und auch alles um
mich herum sah aus wie eine glitzernde Schneelandschaft. Wie kam ich
hierher, nachdem ich durch einen Abwasserkanal gestolpert und in einem
unterirdischen See ertrunken war? War ich doch im Himmel? Ich
versuchte mich ein wenig aufzurichten. Auf sehr irdische Weise taten
mir dabei alle Knochen weh. Nichts passte zusammen. Ich zog meine
Hände aus dem flaumigen Wolkenweiß. Sie waren menschlich rosig wie
immer, nur eiskalt.
Langsam verstand ich, dass es kein Schnee und auch kein Wolkendampf
war, auf dem ich lag. Ich befand mich in einer Landschaft, die
komplett von einer Decke aus Blüten eingehüllt wurde. Winzige weiße
Blütenblätter klebten an meinen Fingern. Unzählige weitere
Blütenblätter rieselten wie Schnee aus den Bäumen. Trotzdem ging ein
Zittern durch meinen Körper, als steckte ich in einer Schneewehe fest.
Mein klitschnasser Schlafanzug klebte an mir. Tiefblaue Kälte kroch
von den Beinen heran, obwohl sich die Luft tropisch warm anfühlte.
Meine Füße brannten. Ich versuchte, sie zu bewegen und bemerkte, dass
sie sich im eiskalten Wasser befanden. Sie waren nackt. Ich hatte
meine Schuhe verloren. Nein, ich hatte ja gar keine Schuhe
dabeigehabt. Die Erinnerung an die letzten Stunden kehrte zurück. Ich
war aus einer Anstalt geflohen, beziehungsweise entführt worden und
dann geflohen. Und nun lag ich am Rande eines Sees. Das Glitzern kam
also nicht von den Blüten, sondern von der Oberfläche des Wassers, die
sie bedeckten. War ich aus dem Wasser gekommen? Aber das war doch
völlig unmöglich! Wahrscheinlich erlebte ich einen Realtraum, während
ich angeschnallt im Krankenhaus lag, oder doch eine nahtodähnliche
Fantasie. Ich hatte nicht genug Kraft in den Beinen, um meine Füße aus
dem Wasser zu ziehen. Ich sank zurück in das weiche Blütenmeer und
schloss die Augen. Ich hatte überhaupt keine Kraft. Gut, jetzt war ich
so weit. Ich wollte nicht mehr zurück in die Enge eines schwarzen
Tunnels. Ich wollte einfach liegenbleiben. Mit geschlossenen Augen
hörte ich wieder die süße leise Melodie. Sie war so schön, als hätte
jedes herabfallende Blütenblatt einen anderen zarten Glockenton und
zusammen ergaben sie bei der Berührung des Bodens einen wunderschönen
Klang. Ich gab mich ganz hinein und rührte mich nicht mehr ... "


Bald wird es auch ein Webbook zu Himmelstiefe mit Musik, Bildern und Texten geben.
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