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Innsbruck (Tirol) Geläute der Stadtpfarrkirche Mariahilf

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Published on Jun 24, 2012

Es läuten die 5 Glocken der Mariahilfkirche im Innsbrucker Stadtteil Mariahilf.

Stimmung: e' g' a' h' d"

Glocken 1-3: Glockengießerei Grassmayr, Innsbruck 1988
Glocke 4: Johann Grassmayr, Innsbruck 1845
Glocke 5: Karl Chiappani, Trient 1901

Die gesamte Anlage samt Technik wurde 2009 durch die ABSAMER LÄUTEANLAGEN saniert. Ebenfalls wurden die ausgeschnittenen Klöppel durch qualitativ bessere Rundballenklöppel ersetzt.

Mit Mariahilf in Innsbruck unterhält das Land Tirol eine eigene Pfarre. Die Mariahilfkirche am linken Innufer verdankt ihre Entstehung dem Dank des Landes für die abgewandte Gefahr des Dreißigjährigen Krieges, der in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts halb Europa verwüstete. Als 1646/47 die feindlichen Heere in Tirol einzufallen drohten, vertrauten sich die Tiroler Stände (die Landschaft) der Hilfe der Gottesmutter Maria an und gelobten, ihr zu Ehren eine Kirche zu bauen. Im Stiftsbrief vom 1. Februar 1647, der im Original in der Kunstkammer Mariahilf zu besichtigen ist, sind die Verbindlichkeiten, die das Land Tirol damit übernahm, im Detail festgeschrieben. In Treue zu diesem Gelöbnis hält das Land Tirol diese Stiftung nun seit über 350 Jahren aufrecht.

Die Stiftung beinhaltet die Erhaltung der Kirche und der pfarrlichen Gebäude, der seit 1786 bestehenden dazugehörigen Seelsorge und die Besoldung des Pfarrers bzw. Kaplans und des Mesners. Der Landschaftliche Pfarrer ist neben seiner Aufgabe als Seelsorger der Pfarre auch für die Messen des Tiroler Landtages in der Georgskapelle im Landhaus zuständig. Patronatsherr der Mariahilfkirche ist der Präsident des Tiroler Landtages.

Die Landschaftliche Pfarrkirche Mariahilf in Innsbruck am linken Innufer wurde 1647/48 von Christoph Gumpp erbaut. Sie zählt zu den Meisterwerken des berühmten Baumeisters und Architekten. Der frühbarocke Zentralbau mit Renaissanceportal, Eingangshalle, fünf Altarnischen und Sakristeiummantelung wird von einer beeindruckenden Rundkuppel bedeckt.

Im Inneren ist besonders das Hochaltarblatt von Johann Paul Schor sehenswert, das die Geschichte der Mariahilfkirche, die auf eine Stiftung der Tiroler Landstände zurückgeht, veranschaulicht. Im Zentrum des Hochaltars befindet sich seit 1654 eine von Michael Waldmann geschaffene Kopie des Mariahilfbildes von Lucas Cranach.

Die Freskierung der Rundkuppel ist ein Werk Kaspar Waldmanns, die Stuckierung wurde von Hans Schor entworfen. Die Altäre sowie die Kanzel wurden Ende des 18. Jahrhunderts vom Telfer Bildhauer Urban Klieber geschaffen.

Die Kirche wurde als Votivkirche, zum Dank des Landes für abgewandte Kriegsgefahr, erbaut. Sie erlangte durch das Mariahilfbild auch als Wallfahrtskirche Bedeutung und diente zeitweise auch als Universitätskirche. Seit 1853 fungiert die ehemalige „Landschaftliche Kapelle" zudem als Pfarrkirche für den Innsbrucker Stadtteil Mariahilf.

(Quelle: Tiroler Landesregierung)

Danken möchte ich der Pfarre und dem Mesner von Mariahilf, die mir für diese Dokumentation ein Sondergeläut genehmigten.

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