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Der Pazifische Feuerring-4

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Published on Jun 8, 2011

Der Pazifische Feuerring - Ecuador und Chile
ein Film von Claus Hanischdörfer und Jochen Schmoll
Produziert von Prospect TV für ZDF-Arte ©2010

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Eine Reise rund um den Pazifischen Feuerring - dorthin, wo die Erde nicht zur Ruhe kommt - ist ein abenteuerliches Unterfangen, eine Art Zeitreise zu den Anfängen unseres Planeten. Knapp 40.000 Kilometer zieht sich die geologisch aktivste Zone der Erde rund um den Pazifischen Ozean, von Alaska bis Südamerika und von Neuseeland bis zur russischen Halbinsel Kamtschatka. Die Filmteams begleiten Wissenschaftler, die die Welt der Vulkane mit modernster Technik erforschen, und besuchen Menschen, die entlang des Pazifischen Feuerrings im Schatten gefährlicher Vulkane leben.

ARTE zeigte die vierteilige Dokumentationsreihe von Montag, den 23. Mai bis Donnerstag, den 26. Mai 2011, jeweils um 19.30 Uhr.

Der letzte Teil der Dokumentationsreihe führt in die südamerikanischen Anden. Dort untersuchen Wissenschaftler unter anderem den 5.897 Meter hohen Cotopaxi, den höchsten aktiven Vulkan der Welt. Und sie reisen nach Chile, das neben Indonesien das Land mit den meisten Vulkanen ist.
Der 5.897 Meter hohe Cotopaxi in Ecuador gilt als der höchste aktive Vulkan der Welt. Wissenschaftler wie der Vulkanologe Jorge Bustillos überwachen den gigantischen Feuerberg permanent, denn seine letzten Ausbrüche waren verheerend. Der Gipfelgletscher schmolz, Asche- und Schlammlawinen überfluteten Hunderte Kilometer weit das Land. Auch der Tungurahua, ein weiterer ecuadorianischer Vulkan, kommt nicht zur Ruhe und versetzt die Menschen seit über zehn Jahren in Angst und Schrecken.
In Chile geht der deutsche Geologe Jan Behrmann dem Megabeben vom Februar 2010 auf den Grund. Das Land liegt am Rand der südamerikanischen Kontinentalplatte, unter die sich mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von sieben Zentimetern pro Jahr die ozeanische Platte schiebt. Auslöser des verheerenden Erdbebens war eine Plattenverschiebung von bis zu zehn Metern in wenigen Sekunden. Mit Hilfe von Ozeanbodenseismometern wollen Wissenschaftler im Pazifik vor Chiles Küste Bewegungen der Erdbebenbruchfläche erfassen und die Frage klären, wann die Erde wieder zur Ruhe kommt.
Neben Indonesien ist Chile das Land mit den meisten Vulkanen. Der Villarrica ist seit über 50 Jahren aktiv. Für die Mapuche, die Ureinwohner Chiles, ist der Villarrica ein heiliger Berg. In ihrer Sprache ist er das "Haus der Geister", der Ort, an den die Seelen der Verstorbenen gehen. Noch nie hat ein Mapuche den Vulkan bestiegen, doch Margot Martinez wagt zusammen mit dem deutschen Bergführer Hans Saler den Aufstieg. Für die Mapuche wird der Aufstieg auf den heiligen Vulkan zum spirituellen Erlebnis.

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