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D - Bad Buchau (BW) Stiftskirche St. Cornelius und Cyprianus

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Published on Nov 23, 2011

Geläute der Stiftskirche St. Cornelius und Cyprianus in Bad Buchau, Baden-Württemberg

5 Glocken

Stimmung: cis' e' fis' gis' h'

Giesser: Kurtz, Stuttgart 1952

Die altehrwürdige katholische Stiftskirche St. Cornelius und Cyprian trägt in ihrem Äußeren ein mehrfaches Gepräge. Ihr sattelgedeckter, 33 m hoher Glockenturm entstammt dem hohen und späten Mittelalter und trägt 5 Glocken aus dem Jahre 1952. Für die Romanik spricht der aus Moränekieseln gefügte, mit schmalen Schlitzen versehene Turmunterteil. Seine ursprünglichen Schallfenster mit ihrer Mittelsäule wurden beim Umbau während der Gotik in Spitzbögen verwandelt. Der über dem Stabgesimse aus Backsteinen gefügte Dachaufbau erhielt vier gleichartige Maßwerkfenster sowie einen Giebel, der mit fialenbekrönten Lisenen, Kielbogennischen und fünf Hausteinschilden geschmückt wurde. Sie zeigen das Wappen des Stifts (Kreuz, Sonne, Mond), der Stadt (Buchenzweige, Fisch), der Montfort (Fahne mit drei Wimpeln) und St. Irmgards (drei Lilien). Da der Sandstein nach fast einem halben Jahrtausend stark verwittert war, wurde er 1956 bei der Außenrenovation durch Crailsheimer Muschelkalk ersetzt. Das steile Satteldach schließlich dürfte vom romanischen Vorgängerbau übernommen worden sein.

Die Stiftskirche St. Cornelius und Cyprianus, eines der ersten Bauwerke des Klassizismus in Süddeutschland mit noch spätbarocker Ausstattung, errichtet von 1774 bis 1776 von Pierre Michel d'Ixnard als Umbau einer gotischen Kirche. Die Ausstattung umfasst Stuckplastiken von Johann Joseph Christian und Malereien von Johann Friedrich Sichelbein. Die Deckengemälde im Chor und Mittelschiff malte Andreas Brugger. Auf die karolingische Tradition weisen noch heute die Kirchenpatrone Cornelius und Cyprianus hin. In der Krypta der Stiftskirche ruht die als schwäbische Volksheilige verehrte Adelindis mit ihren drei Söhnen.

Der Kurort Bad Buchau liegt westlich von Biberach an der Riß am Federsee in Oberschwaben. Die kleine Stadt ist als Moorheilbad und Mineralheilbad (Thermalbad) bekannt und liegt an der Oberschwäbischen Barockstraße und an der Schwäbischen Bäderstraße.

Herzlichen Dank an den Herrn Pfarrer sowie an die Mesnerin für das Sondergeläut

Aufnahmedatum: Montag, 31. Oktober 2011

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