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SALZBURG (A) - Dom Ss. Rupert & Virgil - Südturmgeläute

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Published on Jul 15, 2011

Disposition: ges° - b° - des' - es' - ges' - as'

Giesser: Oberascher (2, 4, 6, 7); Neidhardt (3, 5)

Jahr: 1961 (2, 4, 6, 7); 1628 (3, 5)

Die Glocken 3 und 5 wurden von Wolfgang und Johann Neidhardt 1628 gegossen und gehören somit zur Originalausstattung. Die anderen stammen von Gussmeister Sippel aus der Glockengießerei Oberascher in Salzburg. Die Glocken wurden 1961 in der schweren/überschweren sog. "Domrippe" gegossen und verfügen allesamt über eine sehr volle und satte Klanggebung. Mit 35t ist es das schwerste und wohl auch schönste Geläut Österreichs und das zweitgrößte nach dem Kölner Dom im deutschsprachigen Raum.

Die Nummerierung der Glocken am Salzburger Dom erfolgt entgegen der Norm, der größten Glocke die Nr. 1 zuzuordnen:

Glocke 1: Barbara 715kg; D: 1030mm
Glocke 2: Leonhard 1025kg; D: 1180mm
Glocke 3: Virgilius 1648kg; D: 1360mm
Glocke 4: Josef 2518kg; D: 1550mm
Glocke 5: Maria 4008kg; D: 1830mm
Glocke 6: Rupert 8273kg; D: 2330mm
Glocke 7: Salvator 14256kg; D: 2800mm

Der Dom zu Salzburg ist einer der bedeutendsten Barockbauten nördlich der Alpen und seine Architektur wurde durch die Jesuitenkirche Il Gesu in Rom beeinflusst. Santino Solari (1576-1646) war der geniale Baumeister und schuf einen Prototyp, der die Barockarchitektur im deutschsprachigen Raum wesentlich beeinflusst hat. Bekannte Nachfolgebauten sind etwa die Jesuitenkirche in Innsbruck (Türme 1911 vollendet) und der Passauer Dom. Durch politisches Geschick blieb Salzburg - ähnlich Hamburg - von den Wirren des Dreißigjährigen Krieges verschont! 1944 wurde die Vierungskuppel durch einen Bombentreffer zum Einsturz gebracht. Die Schäden wurden bis 1959 behoben. Der Dom verfügt über 5 (!) Orgeln!

Weitere und detailierte Informationen über den Dom und die Glocken findet man auf der Homepage der Dompfarre unter:

http://www.salzburger-dom.at

Bedanken möchte ich mich bei der Dommesnerei für die Ermöglichung dieses Videos!

ANMERKUNG: Aufgrund eines Programmfehlers läutete der Salvator (es°) während des Einzelläutens durch.

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