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Zeichen des Klimawandels? | Projekt Zukunft

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Uploaded on Jan 24, 2010

Schnee in Bremen - das ist so selten wie ein Sechser im Lotto,seit Dezember aber Wirklichkeit. Der Winter in Europa ist diesmal sehr streng,20 Grad minus in Deutschland sind keine Seltenheit.Nicht nur Nordeuropa,auch südliche Länder wie Spanien kämpfen mit Schneeverwehungen und Glatteis. Schneechaos in Europa,die Wissenschaftler sprechen von einer Vb-Wetterlage. Zufall - oder Folge des Klimawandels? Welche Erklärung hat die Wissenschaft für diese Extrem-Wetterlagen?


Ist der Klimawandel abgesagt?
Jedes Jahr bringen Naturgewalten Menschen um Hab und Gut und oft auch ums Leben. Extreme Hitze oder Kälte,Schnee,Sturm,Überschwemmungen all das fordert jedes Jahr Opfer. Klimaforscher warnen: Extremwetterereingisse werden mit dem Klimawandel zunehmen. Uwe Ulbrich forscht an einem der ältesten meteorologischen Institute dem der Freien Universität Berlin. Hier werden seit 1908 Wetterdaten gesammelt. Uwe Ulbrich ist Extremwetter-Spezialist kennt sich also mit allen Wettererscheinungen aus,die außergewöhnlich intensiv sind.

Der strenge Winter in Europa gilt dem Klimaforscher nicht als Extremwetterereignis. Und schon gar nicht als Beleg für einen abgesagten Klimawandel. Solche Winter wie der jetzt,wird es wegen des Klimawandels aber immer seltener geben. Die realen Daten zeigen ganz klar den Klimawandel an. Die stetig steigenden Temperaturen haben Folgen. Uwe Ulbrich sagt,mit dem Klimawandel wird es mit großer Wahrscheinlichkeit immer häufiger extreme Hitzeperioden geben.

Bringt der Klimawandel extremeres Wetter?
Uwe Ulbrich beschäftigt sich intensiv mit Stürmen. Er hat anhand entsprechender Klimamodelle herausgefunden,dass sich da in der Zukunft einiges verändern wird allerdings nicht überall auf der Erde gleichermaßen. Speziell in Zentraleuropa ist in der Folge des Klimawandels ein Trend zu mehr Sturmereignissen abzulesen. Ulbrichs Arbeiten helfen,die Wettervorhersage auch für Extremwetterereignisse zu verbessern.

Und sie sind hochinteressant für die Wirtschaft zum Beispiel die Versicherungsgesellschaften. Deren Bilanzen zeigen,Schäden durch Hochwasser und Stürme steigen an. Uwe Ulbrich aber hat festgestellt,dass das nicht nur mit Veränderungen des Wetters zusammenhängt,sondern auch damit,dass immer mehr Menschen sich in unwettergefährdeten Regionen ansiedeln und dort Häuser bauen,die nicht entsprechend zusätzlich gesichert sind.


Der Klimawandel muss gestoppt werden.
Aber wir müssen uns auch einstellen und anpassen an die sich verändernden klimatischen Bedingungen,sagt Uwe Ulbrich. Wo,worauf genau und wann das sind Fragen,die oben auf dem Wetterturm des Meteorologischen Instituts in Berlin gestellt und immer besser beantwortet werden.

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