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Bruno Jonas und Servus Alexeij Sagerer

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Published on Sep 30, 2008

27. März 1990, im Brum's, Dreimühlenstraße 30, München.

"Bruno Jonas und Servus Alexeij Sagerer" ist der zweite Teil des "Vereinskonzert am VierVideoTurm" von Alexeij Sagerer in der Veranstaltungsreihe "proT für die Welt" unter dem Titel "Das letzte alte Bier" mit Bruno Jonas, (Kamera: Christoph Wirsing).

Stadtmagazin München, Heft 9/90, 20.4.-3.5.1990
WER ERLÖST ALEXEIJ?

„Die muß so singen", kommentiert das kleine Mädchen am Nebentisch Cornelie Müllers singsangartigen Vortrag über das neue proT-Hallenkonzept. Wir befinden uns auf einer Veranstaltung des „Vereins zur Förderung von Unmittelbarem Theater. Alexeij Sagerer, der Hallenlose, lud ein ins Brums zu „Das letzte alte Bier, der ersten theatralen Vermittlung seines Vereins.
In alter proT-Manier bestreiten verschiedene Künstler im ersten Teil des Abends ein Konzert am Viervideoturm. „I mogn, an Alexeij, bekennt Bruno Jonas, weil jener einen so schönen altbayerischen Namen trage und ihn, Bruno, immer auf der Straße grüße. Von der Geschichte aus dem Schlachthofviertel bekommen wir leider nur noch den Anfang erzählt, denn dann ist das siebenminütige Video aus. Gleichzeitig mit dem Ende des Films aufzuhören, das mußte der Bruno dem Alexeij versprechen. Was ist unmittelbares Theater? Für Jürgen Kolbe gibt es keine bessere Definition als Sagerers eigene: „... kann man unmittelbares Theater und domestiziertes Theater mit der Wildsau und dem Hausschwein vergleichen. Wo das eine sein Sausein austrägt, trägt das andere Schnitzel. Eine richtige Wildsau wünscht sich der ehemalige Kulturreferent der Stadt möglichst bald, und weil das Video einfach nicht enden will, kommen wir in den Genuß Kolbescher Variationen über einen Satz.
Ottfried Fischer im lächerlichen Mickey-Mouse-T-Shirt über Krachlederner, benimmt sich rülpsend und rotzend einfach saumäßig. „Wir suchen einen Raum, der auf einen längst laufenden Prozeß trifft, singend und schreiend lässt Cornelie Müller 20 Jahre proT-Arbeit Revue passieren. Untermalt von Zukunftsmusik in L-Dur, Andreas Koll (Saxophon) und Erwin Rehling (Schlagzeug), tauchen Hallenvisionen auf. Endlich geht der Beat ab mit „Pooping Pope and the Pumpkins, und das dazu laufende Video mit dem gemalten Film mutet plötzlich psychedelisch an.(...)

Christine Meyke

Mehr Informationen auf http://www.prot.de



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