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Castor et Pollux - Oper von Jean-Philippe Rameau

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Published on Feb 1, 2012

In einer spektakulären Apotheose befördert der Göttervater Jupiter die Brüder Castor und Pollux in den Sternenhimmel, wo sie auf ewig -- enthoben von allen irdischen Kämpfen und Querelen -- ihren Platz in der Unsterblichkeit finden. Die ganze Welt hält angesichts dieses himmlischen Festakts den Atem an, der ganze Kosmos mit seinen Sternen, Planeten, Monden und Sonnen beginnt, sich im Freudentaumel zu drehen. Eine Szenerie, die keine noch so raffinierte barocke Bühnenmaschinerie hätte realisieren können -- also verwandelte man sie in Tanz.

Seit vielen Jahrhunderten stellt die Verbindung von Gesang, Instrumentalmusik, Handlung und Tanz im Theater eine der größten künstlerischen Herausforderungen dar und führt zugleich zu immer neuen, fantasievoll-kreativen Formen. Einen ihrer Höhepunkte erlebte sie auf der Bühne des französischen Barock in den Werken Jean-Philippe Rameaus. Zum Abschluss des Rameau-Zyklus an der Deutschen Oper am Rhein wird Ballettchef Martin Schläpfer als Regisseur und Choreograph im Team mit der Stuttgarter Künstlerin rosalie sowie GMD Axel Kober die 1737 komponierte Tragédie mise en musique „Castor et Pollux" auf die Bühne bringen -- und auf seine ganz eigene Weise die faszinierenden Wechselwirkungen der verschiedenen darstellenden Künste in diesem musiktheatralischen Meisterwerk Rameaus ausloten. Eine Ballettoper über jenen ebenso erschütternden wie anrührenden antiken Mythos einer völlig bedingungs- und selbstlosen Bruderliebe, ein packendes Drama aber auch über die Verzweiflung unglücklich Liebender und nicht zuletzt eine fantasievolle Reise durch alle erdenklichen Regionen zwischen Himmel, Erde und dem fahlen Reich der Schatten, an deren Ende wir wissen: „Amor vincit omnia" -- „Die Liebe siegt über alles".

Mit freundlicher Unterstützung des Freundeskreises der Deutschen Oper e.V., der Stadtwerke Düsseldorf AG und der Bayer MaterialScience AG

***
Jean-Philippe Rameau

CASTOR ET POLLUX
Tragédie mise en musique in fünf Akten und einem Prolog
Libretto von Pierre-Joseph Bernard, dit Gentil-Bernard
Version 1737


In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln


Musikalische Leitung: Axel Kober
Inszenierung und Choreographie: Martin Schläpfer
Raum, Lichtobjekte und Kostüme: Rosalie
Licht: Volker Weinhart
Chorleitung: Gerhard Michalski
Dramaturgie: Anne do Paço

Vénus: Iryna Vakula
Mars: Christophe Gay
Minerve: Katarzyna Kuncio
L'Amour: Ovidiu Purcel
Jupiter: Sami Luttinen
Castor: Jussi Myllys
Pollux: Günes Gürle
Télaïre: Alma Sadé
Phébé: Claudia Braun
Le Grand Prètre de Jupiter: Dmitry Lavrov
Athlète: Tansel Akzeybek, Attila Fodre
Suivante d'Hébé: Maria Kataeva
Une Ombre heureuse: Romana Noack
Une Planète: Claudia Braun
Hébé: Feline van Dijken
Mercure: Jackson Carroll
Ballett am Rhein: Sachika Abe, Marlúcia do Amaral, Wun Sze Chan, Mariana Dias, Yuko Kato, So-Yeon Kim, Anne Marchand, Nicole Morel, Louisa Rachedi, Claudine Schoch, Virginia Segarra Vidal, Julie Thirault, Helge Freiberg, Antoine Jully, Sonny Locsin, Marcos Menha, Bruno Narnhammer, Bogdan Nicula, Sascha Pieper, Boris Randzio, Alexandre Simões, Remus Sucheana, Maksat Sydykov, Jörg Weinöhl

Chor der Deutschen Oper am Rhein
Orchester Neue Düsseldorfer Hofmusik

Video: Ralph Goertz
© Deutsche Oper am Rhein 2012

www.operamrhein.de

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