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RALPH BOES ... AUF DEM WEG - Abreise aus Berlin 17. Febr. 2014

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Published on Feb 17, 2014

www.RALPH-BOES.de + www.Artikel1GG.de

Am Montag den 17.Februar ist es so weit. Ralph Boes wird seine lange Reise durch Deutschland antreten, um weiter gegen das Hartz-IV-Sanktionssystem zu agieren und sich für ein menschenwürdiges Existenzminimum einzusetzen. Um ihn zu verabschieden und den Sinn der Aktion noch einmal deutlich zu machen, laden wir dazu ein, an dem Abschiedstreffen teilzunehmen. Treffpunkt ist die G-Heinemann-Brücke am Kapelle-Ufer um 13 Uhr.

In den letzten Wochen seit dem Auftakttreffen am 12.November 2013 wurde die Arbeit im Hintergrund der Aktion intensiviert. Absprachen und Organisationen laufen schon mit über 30 Orten in ganz Deutschland. Starten wird die lange Reise im Norden mit einem einwöchigen Aufenthalt in Hamburg.

Darüber hinaus wird Ralph Boes ein Mandat mit gegeben, welches in den letzten Wochen öffentlich verfasst wurde. Seine Reise wird mit großer Solidarität begleitet und mit vielen Aufgaben verbunden sein. Durch das Mandat wird Ralph Boes der Auftrag erteilt, erstens „das unfassbare Leid der Sanktionierten aufzudecken" und zweitens, „den von ihm verfassten Brandbrief in die Welt zu tragen und sich damit für ein bedingungsloses, menschenwürdiges Recht auf Leben einzusetzen."

In Hamburg sind dafür neben zwei Vorträgen von Ralph Boes auch Gespräche mit verschiedenen Initiativen wie Sozialverbänden und Gewerkschaften geplant. Natürlich soll es auch ein Treffen mit Inge Hannemann und der Wir-sind-Boes Gruppe Hamburg geben, bevor es eine Woche später weiter geht nach Husum, Bad-Oldesloe und Kassel, wo schon weitere Vernetzungen und Gespräche warten. Vor allem die Partei Die Linke und die Piratenpartei sind aktiv am Mitwirken. Aber auch mit Entscheidungsträgern der Jobcenter und Arbeitsagenturen sowie Bürgermeistern soll ein konstruktiver Austausch gesucht werden.

Bei all der freudigen Aufbruchsstimmung sollte die Hintergrundsituation nicht vergessen werden. Fakt ist, dass Ralph Boes längst seine Wohnung und seine Existenz verloren hätte, wenn nicht etliche Unterstützer/innen ihm eine Ausnahmesituation verschafften, durch die er seine Klage- und Öffentlichkeitsarbeit weiter führen kann.

Zig-tausende Sanktionierte haben diese Möglichkeit nicht. Sie bleiben bisher meist ungesehen und ungehört mit ihrem Leid allein. Einer der wichtigsten Aufgaben während der Reise wird es deshalb sein, den Betroffenen eine Stimme zu geben. Es sollen an allen Orten Interviews mit Menschen geführt werden, die ihre Existenzgrundlage durch das Hartz-IV-System verloren haben.

Das verfasste Mandat macht deutlich: Ralph Boes ist kein Einzelkämpfer. So heißt es im Abschlusssatz: „Bei dieser Arbeit unterstützten wir Ralph Boes in jeder Weise und rufen alle Mitbürger auf, im Einvernehmen mit dem Grundgesetz, unserem Beispiel zu folgen."

Diana Aman

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