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Aratta - Spuren einer legendaeren Hochkultur

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Published on Oct 20, 2014

Im Jahr 2001 wurden bei der Umleitung des Flusses Halil Rud in Jiroft, einer Region im Südosten des Iran, Spuren einer bis heute unbekannten Frühzivilisation freigelegt. Ein Jahr später wurde Professor Madjidzadeh - ein iranischer Archäologe von Weltruf - mit der Bestandsaufnahme der entdeckten Gegenstände und der Leitung der Grabungen betraut. Die wissenschaftliche Gemeinschaft ist sich bewusst, dass die Entdeckung in Jiroft die gemeinhin verbreitete Annahme, die Wiege sämtlicher Zivilisationen befände sich in Mesopotamien, infrage stellt.

Professor Madjidzadeh ist davon überzeugt, die Überreste des mythischen Königreichs Aratta vor sich zu haben, das in vier sumerischen Legenden erwähnt wird. In diesen Legenden wird Aratta - eigentlich eher ein Stadtstaat als ein Königreich - als reich und mächtig beschrieben. Aratta soll außerdem eine grundlegende Rolle bei der Entwicklung der sumerischen Religion und ihrer Tempelbauten gespielt haben. Insbesondere wird es als Heimat der Liebes- und Kriegsgöttin Innana erwähnt.

Des Weiteren geht aus den Legenden hervor, dass 3.300 vor Christus in Uruk die Schrift erfunden wurde, um die Handelsbeziehungen zwischen Uruk und Aratta festzuhalten. Die Dokumentation begleitet die ersten Etappen dieser Entdeckung.

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