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"Nu huss" Teil 2 - Lied

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Published on Jun 28, 2011

Oswald von Wolkenstein
"Nu huss"

Interpret: Thomasin von Salzburg (Thomas Schallaböck)
http://www.altemusik.net
Begleitende Spielleute: Musiktheater Dingo, Irregang und Fundevogel

aufgeführt im Rahmen des
6. Falkensteiner Minneturniers
am Sa 25. Juni 2011 - 19.30 Uhr
auf Burg Falkenstein/Ostharz

Der Österreicher Thomas Schallaböck, seit drei Jahrzehnten ein Urgestein der Mittelalter-Musikszene im Alpenland, gewann den Hauptpreis beim 6. Falkensteiner Minneturnier. Sieben Sänger aus Deutschland und Österreich waren vom Veranstalter auf die Burg Falkenstein im Harz geladen worden, um sich im Wettstreit der Stimmen zu messen. Thema war in diesem Jahr "Sängers Lust, Sängers Leid" - mittelalterliche Lieder zum schwierigen Leben der fahrenden Sänger waren gefragt.

Thomas Schallaböck, der nach einem Sängerstreit im letzten Jahr auch den Titel "Minnesänger des Jahres" tragen darf, krönte damit seine langjährige Musikerlaufbahn: Bekannt wurde er vor allem mit dem von ihm gegründeten Ensemble "Dulamans Vröudenton", das 2012 dreißigjähriges Bestehen feiert. Schallaböck begeisterte durch seine Mischung von Gesang, Schauspiel und Rezitation, wobei er sich auch noch auf verschiedenen Instrumenten begleitete. Beim Oswald-Lied "Nu huss" gelang ihm eine raffiniert arrangiert mitreißende Performance mit großem Ensemble.

Mit dem Merseburger Tanz führte Zeremonienmeister Frauenlob in einer Art Polonaise das ganze Publikum aus dem Königssaal hinaus in den Burghof, wo Thomas Schallaböck zum Sieger gekürt wurde. Die Zugaben gab es dann wegen des einsetzenden Regens aber wieder drinnen in der Burg.

Insgesamt war es eine höchst niveauvolle und beeindruckende Veranstaltung, so dass der anwesende Henker Stempfel (Bernd Bonnet) keinen Minnesänger zum Richtplatz führen musste. Bis zum Schluss äußerte er aber seinen Unmut darüber, dass es die Sänger viel besser haben als er. Zum Trost bekam er vom Burgherrn eine Hühnerkeule überreicht, damit er sich einmal richtig satt essen kann.

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