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Doku: Vertreibung der Karen und Kareni in Myanmar Burma/Staudamm Salween

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Published on Nov 17, 2011

Ich musste mich nicht lange fragen,warum das Regiem in MYANMAR, nach den verheerenden Überschwemmungen keine Internationale Hilfe zuliess!
Ganz klar ging es darum die Landesinternen Gräuel zu vertuschen!

Myanmar ist ein Vielvölkerstaat mit etwa 54 Mio Einwohnern und 135 verschiedenen Ethnien; die größte ist die der Birmanen mit 70%, es folgen die Shan (8,5%) und die überwiegend christlichen Karen (6,2%)
Myanmar stand im Laufe seiner Geschichte häufig unter Fremdherrschaft (Großbritannien, Japan während dem 2. Weltkrieg, ist seit 1948 unabhängig und erlebte eine kurze demokratische Phase zwischen 1958-1962
"Der versteckte Krieg": -Seit Jahren schon versucht die Militärjunta die ethnischen Minderheiten, vor allem die zwei größten der Karen und der Shan, zu vernichten bzw. aus dem Land zu vertreiben. Ein Teil dieser diskriminierten Bevölkerungsgruppe organisiert sich in Rebellentruppen, wie die Free Burma Rangers (FBR) oder die Karen National Liberation Army (KNLA).

Kinder gegen Kinder
In keinem anderen Land der Welt, so hat es Human Rights Watch ermittelt, kämpfen mehr Kindersoldaten als in Birma. Auf beiden Seiten. Kinder gegen Kinder. Die birmanische Armee hat nach Schätzungen der Menschenrechtsgruppe 80.000 Kinder unter Waffen. Die meisten von ihnen wurden auf dem Schulhof zwangsrekrutiert, ohne Wissen ihrer Eltern. Arme Familien lockt das Regime mit ein paar Säcken Reis und dem Ruf "Tapfere Sprosse braucht die Nation''.

Vor einem Jahr erließ die thailändische Regierung ein Gesetz, das es den mehr als zwei Millionen Birmanen im Land untersagt, Mobiltelefone und Motorräder zu besitzen. Öffentlich dürfen nie mehr als fünf von ihnen zusammenstehen. Und abends um acht Uhr beginnt für Birmanen die Ausgangssperre, die bis sechs Uhr morgens dauert. Bis zum Arbeitsbeginn.
In Burma wurden nach Angaben der GfbV seit 1996 mehr als 3.000 Dörfer ethnischer Minderheiten zerstört oder zwangsumgesiedelt. "Allein 50.000 Angehörige des Volkes der Chin mussten vor dem Terror der Armee im vergangenen Jahr ins Ausland flüchten", berichtete Delius. Noch höher sei die Zahl der Flüchtlinge unter den Volksgruppen der Karen und Shan. Im ersten Halbjahr 2006 seien 28.800 Karen zwangsweise umgesiedelt und 7.700 Bauernhöfe dieser Minderheit zerstört worden. Vergewaltigungen, Folter, Plünderungen und Zwangsarbeit gehörten zum Alltag vieler Minderheiten in dem Vielvölkerstaat. So seien von Menschenrechtlern allein im Gebiet der Karen 959 Vergewaltigungen registriert worden. In 91 Arbeitslagern wurden unzählige Angehörige der Nationalitäten sowie Dissidenten festgehalten. In den Gefängnissen seien mehr als 1.100 Oppositionelle aus politischen Gründen inhaftiert. In der vergangenen Woche seien weitere 62 Oppositionelle festgenommen worden.

die KAREN führen Trainingscamps, der Befreiungsarmee der Karen, der berüchtigten "Karen National Liberation Army''. Die Dschungelguerilla mit ihren etwa 12.000 Kämpfern gilt als die beste ihrer Art auf der Welt. Viele Legenden nähren ihren Mythos. Ihre Generäle werden wie Helden verehrt.

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