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Asteroiden - Gefahr aus dem All? | Unser Universum

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Uploaded on Oct 31, 2010

http://facebook.com/WissensMagazin ... Unser Universum (Teil 2): Asteroiden - Gefahr aus dem All?

Wenn ein Asteroid auf der Erde einschlägt, drohen Verwüstungen, Flutwellen und sogar die vollständige Auslöschung aller Säugetiere, inklusive des Menschen. Aber besteht eine akute Gefahr durch Asteroiden?

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Ja, sie sind da draußen! Und Ja sie könnten uns gefährlich werden -- theoretisch. Und deshalb machen wir uns jetzt frei von Hollywood-Katastrophenszenarien à la "Armageddon" und bleiben bei den Fakten!

Das Wort "Asteroid" stammt übrigens aus dem Griechischen und bedeutet "sternenähnlich". Ein Asteroid ist ein Kleinplanet oder auch Planetoid -- sofern er sich auf einer so genannten keplerschen Umlaufbahn um unsere Sonne befindet. Namentlich bekannt und damit entdeckt ist bisher eine gute halbe Million Asteroiden, doch das ist vermutlich nur ein ganz kleiner Teil der in unserem Sonnensystem herumfliegenden Brocken.

Die nicht fachgerechte Bezeichnung "Brocken" trifft bei weitem nicht auf alle Asteroiden zu. Die meisten sind wohl eher kleine Bröckchen aber es gibt Asteroiden mit mehreren tausend Kilometern Durchmesser. Lange gingen Astronomen davon aus, dass die Asteroiden Überbleibsel einer kosmischen Katastrophe, Bruchstücke eines zerborstenen Planeten irgendwo zwischen Mars und Jupiter seinen. Mittlerweile weiß man, dass sie vielmehr Relikte aus der Entstehungszeit unseres Sonnensystems sind, was sie für Wissenschaftler umso interessanter macht.

Asteroiden werden auf verschiedene Weise in verschiedene Klassen eingeteilt, einerseits nach Zusammensetzung andererseits nach Sonnenumlaufbahn. So genannte Aten-Asteroiden zum Beispiel kreuzen einerseits die Erdbahn und umrunden anderseits die Sonne innerhalb der Erdbahn, was wiederum bedeutet, dass sie uns gefährlich nahe kommen können ...

Aten-Asteroiden sind erdnahe Asteroiden, deren Bahnhalbachse typischerweise eine Länge von weniger als einer AE besitzt. Jedoch liegt ihr Aphel in allen Fällen außerhalb der Erdbahn. Daher können Aten-Asteroiden mit exzentrischen Bahnen die Erdbahn von innen her kreuzen. Benannt wurde die Gruppe nach dem 1976 entdeckten Aten. Weitere Vertreter der Gruppe sind Apophis, Hathor und Cruithne.

Die Chance, dass ein großer Asteroid auf der Erde einschlägt ist äußerst gering -- man schätzt dass etwas alle 10 Millionen Jahre ein Einschlag mit globalen Folgen möglich ist. Kleinkram, also Bröckchen mit wenigen Kilogramm Gewicht, rieseln vermutlich monatlich auf unseren Planeten. Monatlich, so vermuten Astronomen, kommt es auch im Asteroidengürtel irgendwo zwischen Mars und Jupiter zur Kollision -- Asteroid trifft Asteroid.

Wirklich spektakuläre Bilder der Folgen einer Kollision lieferte das Hubble Weltraum-Teleskop. Wir sehen einen Asteroiden mit einem Schweif aus Trümmerstücken; das Ganze ist mit einem Leistungsstarken Teleskop sogar von der Erde aus zu beobachten. Besonders imposant: die rätselhafte X-Form -- die offenbar aus bisher unerklärlichen Gründen beim Zusammenstoß entstanden ist.

Asteroiden geben uns Rätsel auf -- aber was wäre das Universum ohne Rätsel? Ach und falls sie mal einen Asteroiden mit eigenen Augen sehen wollen: Am 13. April 2029 zum Beispiel wird ein 270-Meter-großer Brocken in nur 30.000 Kilometer Entfernung an uns vorbei fliegen. Besorgen sie sich also jetzt schon mal ein gutes Teleskop und ein Spitzentaschentuch zum winken!

http://www.vip-infotainment.de/Wissen...

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Bislang sind über 500.000 Asteroiden im Sonnensystem bekannt, wobei die tatsächliche Anzahl wohl in die Millionen gehen dürfte. Nur die wenigsten davon haben allerdings mehr als einige 100 Kilometer Durchmesser, so dass sie auf Grund ihrer eigenen Schwerkraft eine runde Form annehmen und dann zu den Zwergplaneten zählen.

Große Asteroiden im Asteroidengürtel sind die Objekte Pallas, Juno, Vesta, Astraea, Hebe, Iris, Hygiea und Eunomia. Anders als die Planeten besitzen viele Asteroiden keine annähernd kreisrunden Umlaufbahnen. Sie haben meist sehr exzentrische Orbits, deren Ebenen in vielen Fällen stark gegen die Ekliptik geneigt sind. Ihre relativ hohen Exzentrizitäten machen sie zu Bahnkreuzern; das sind Objekte, die während ihres Umlaufs die Bahnen eines oder mehrerer Planeten passieren.

Wegen einer theoretischen Kollisionsgefahr mit der Erde wird seit einigen Jahren systematisch nach erdnahen Asteroiden gesucht. Das erfolgreichste Suchprogramm ist Lincoln Near Earth Asteroid Research (LINEAR). Weitere Suchprogramme sind NEAT und LONEOS.

http://de.wikipedia.org/wiki/Asteroid
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