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27. September 2012, 15.00 - 19.00 Uhr: Geeren 41/43, Bremen
13. Bremer Bausachverständigentag der Architektenkammer und Ingenieurkammer
Energieeinsparverordnung - Anregung zum Nachdenken
- Pflichten und technische/wirtschaftliche Umsetzung
- Technische Probleme und Alternativen
- Ausnahmen und Befreiungen
Referent: Dipl.-Ing. Arch. Konrad Fischer, Hochstadt am Main
"Klimaschutz beim Bauen - Chancen und Risiken"
- Die gesetzlichen Grundlagen: Energieeinsparungsgesetz EnEG, Energieeinsparverordnung EnEV und Heizkostenverordnung HeizkostenV, Erneuerbare Energien Wärme Gesetz EEWärmeG, Energie Dienstleistungsgesetz EDL, Erneuerbare Energien Gesetz EEG
- Risiko Schimmelpilz und Feuchte im Haus
- Risiko Erneuerbare Energien im Haus
- Wärme und Kälte an der Fassade
- Risiko Wärmedämmung - Lebensgefahr?
- Risiko Bauphysik: Wie dämmt Dämmung?
- Energiesparen, CO2-Sparen und Wirtschaftlichkeit
- Haftungsrisiko des Architekten, Ingenieurs und Energieberaters durch mißlungenes Energiesparen und Planerkorruption
- Richtiges Energiesparen und Heizen
- Die Befreiung von den Auflagen falscher Gesetze und Verordnungen - Prinzip und Fallbeispiele
Die Themen werden anhand von Praxisbeispielen erläutert. Diskussion mit den anwesenden Tagungsteilnehmern über Anforderungen, technische Umsetzung, auftretende Probleme und Lösungen.
Zum Inhalt:
Energieeinsparverordnung (EnEV) und Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) verpflichten Bauherren und Planer zu immer stärkerem Dämmstoffverbau in und an Gebäuden sowie zunehmender Technisierung des Bauwerks. Die Annahme, mit diesen Maßnahmen am Haus auf wirtschaftlich vertretbare Art Energie zu sparen und Emissionen zu reduzieren, ist oft trügerisch. Die verwendeten und vorzugsweise von umsatzmaximierenden Industrieberatern invcentivgestützt und durch Hintenrum-Umsonstplanung via empfänglichem Planer in den Verkehr gebrachten Baustoffe entsprechen nicht immer dieser Zielsetzung. Wir hüllen Gebäude mit Dämmschaum (XPS, EPS, Polystyrol), Dämmwolle (Mineralwolle, Steinwolle, Glaswolle) und Dämmschüttung (Zellulose, Altpapier) ein, deren Physik hinsichtlich Wärme, Feuchte, Verrottungs- und Brandgefahr von Hausbesitzern und auch Bauexperten nicht immer richtig durchschaut wird. Es ist infolge der Hyperbelfunktion des U-Werts ein Trugschluss, dass immer mehr Dämmung auch immer mehr hilft. Die erhöhten U-Wert-Anforderungen und immer leichtere Bauteile stehen im Gegensatz zur speicherfähigen Masse und technischen Bewährung traditioneller Bauweise. So entstehen oft schadensträchtige Bauteile und Baukonstruktionen. Die falsch verordnete und normgestützte Forderung nach extremer Luftdichtigkeit von Bauwerken, falsches Lüften und Heizen fördern erhöhte Luftfeuchte, ungesundes Raumklima, Schimmelpilzbefall und Erkrankung der Nutzer.
Der Referent hinterfragt wissenschaftliche und praktische Erkenntnisse zu diesem Themenkomplex und stellt machbare Lösungen für die anstehenden bautechnischen und baurechtlichen Fragen zur Diskussion. Gesamtdauer mit Diskussion: Vier Stunden.
Dipl.-Ing. Arch. Konrad Fischer, Hochstadt a. Main, Jahrgang 1955, hat als Architekt bundesweit über 400 Baudenkmal-Instandsetzungen durchgeführt. Er leitet seit 1988 Seminare, hält international Vorträge für Architektenkammern und Hochschulen/Universitäten, war Gast in zahlreichen TV-Sendungen und publiziert sein Fachwissen in Printmedien sowie online auf http://www.konrad-fischer-info.de - "Altbau und Denkmalpflege Informationen".
(Der Vortrag wurde gehalten trotz öffentlichen Boykottaufrufs gewerblicher/selbstständiger Dämmlobbyisten/Dämmplaner aus Bremen an den Präsidenten der Architektenkammer.)
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