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Homunculus

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Published on Jan 25, 2013

Ein künstliches Menschlein wird im Laboratorium von Wagner im Faust 2 (Johann Wolfgang von Goethe) geschaffen.
Wagner: ...ein herrlich Werk ist gleich zustande gebracht. ... Es wird ein Mensch gemacht.
Mephisto: Ein Mensch? .... Wer lange lebt, hat viel erfahren, Nichts Neues kann für ihn auf dieser Welt geschehn. ...
Schon bald entfleucht er, der Homunculus, seinem Erzeuger Wagner und folgt in seiner Phiole schwebend Mephisto und Faust in die Welt hinaus.
Homunculus: „Das ist die Eigenschaft der Dinge: Natürlichem genügt das Weltall kaum,
Was künstlich ist, verlangt geschlossenen Raum. ...
Hier beginnt das rastlos Strebende, auch das Wesenlose nach der Jagd nach Neuem und Befriedigung durch das Eindringen und Habhaft werden der Welt.
Der Geist kulminiert in der Selbsterkenntnis der künstlichen Intelligenz, indem er Mephisto zitiert und auch seine junge Existenz in Frage stellt.

Ich bin der Geist, der stets verneint!
Und das mit Recht; denn alles, was entsteht,
Ist wert, dass es zugrunde geht;
Drum besser wär's, dass nichts entstünde.

Ich bin deer Geyst, deer stehts vernyndt!
Und dass mit Rasht; dinn a llis vwas entsteet,
Ist vyrd, dass is sur grundi gayht.
Drum besser wheres, dass niks entstynde

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