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So produziert man Podcasts

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Published on May 7, 2010

Ich arbeite seit vielen Jahren bei Antenne Bayern als Redakteur für Technik-Themen und Onliner hinter den Kulissen. Seit 2006 podcaste ich auch - derzeit mit dem YouTube-Kanal Isarrunde.

Im folgenden Video gibt es einen Mitschnitt vom Barcamp in Berlin zum Thema Audio- und Videopodcasting, der Planung, dem Equipment, Moderation und Verpackung.

Die Goldenen Regeln für Podcaster:
Macht kein Radio: Ich genieße es als Podcaster, aus Formaten auszubrechen und kann nur jedem Podcaster empfehlen, sich nicht an Radioformaten oder 1-30-Minutenregeln zu halten. Ich liebe das Münchner Aus- und Fortbildungsradio, bei dem ich unterrichte. Dort sage ich den Nachwuchs-Radiomachern in meinem Kurs exakt das Gleiche. Brecht aus, solange ihr es noch könnt, aber lernt die Technik und das Handwerkszeug. Gleiches gilt nach meiner Meinung für das Podcasten: Fragt eure Podcast-Hörer, was Sie hören wollen, beteiligt sie an der Produktion, indem ihr Euch Intros oder Meinungen als Audio schicken lasst, oder macht gleich einen Talkcast. Ein Podcast sollte aber nur so lange sein, wie das Thema es trägt.

Setzt das Mikro als Waffe ein oder macht es unsichtbar: Ich konnte heute nur ein paar Tricks aus der Radiolandschaft ausgraben. Welches Mikro verwende ich bei welcher Gelegenheit, wie setze ich meine Mikro als Waffe gegen meinen Interviewgast ein, oder wie nehme ich Interviewgästen die Angst vor einem Mikro. Verwendet Ansteckmikros, wenn ihr selbst Lampenfieber habt. Ein Mikro, das man nicht sieht ist gar nicht mehr da.

Moderiert und podcastet in Sinnschritten: Ich erzähle das eigentlich bei jedem Reportage-Training, Interview-Training oder zuletzt auch dem Web-TV Seminar an der Fachhochschule für angewandtes Management in Erding. Teilt den Raum, in dem ihr sitzt in vier Ecken auf, das ist leicht, jede Ecke steht für einen Aspekt oder Gedankengang. Nach vier Gedanken in einem Take, sollte der Satz mal eine Ende haben, eure Stimme sich senken und vielleicht ein zweiter Podcaster eurer Episode zu Wort kommen.

Sprecht euch Überschriften und setzt akustische Trennlinien: Eine abwechselnde Stimme lockert jede Podcast-Episode auf. Das ist wie eine akustische Trennlinie in einem Audioblog. Auch kleine Bumper (Sound-Effekte) können einen Strich unter ein Thema setzen. Stefan Freimark war Teilnehmer der Podcast-Session auf dem Barcamp München und hat in seinem Blog fast wörtlich mitgeschrieben.

»Verpackung ist die halbe Miete« Bekanntheitsgrade entsteht auch über die Verpackung. Die meisten Podcasts beginnen immer gleich: mit einem Opener. Das nervt! 50 Folgen muss man sich jedes Mal die 8 Sekunden anhören. Je skurriler desto besser; am besten nicht von den Moderatoren sprechen lassen. Er macht es bei seinem Drahtlos-Podcast so: Am Anfang kurz das Thema anreißen, dann den Opener. »Man kann auch was kaputt hauen in der Küche, das gibt schöne Trennelemente. Es tut jedem Podcast gut, wenn es Trennelemente gibt. Sehr angenehmen jemanden zu haben, der einem die Überschriften spricht. Laut und deutlich, Präsenz zeigen. Dann hast Du eine Überschrift gesprochen und dann kannst Du wieder 2 Minuten 30 labern, ohne dass es den Leuten langweilig wird.« Frage aus dem Publikum: »Was hältst Du von Soundteppichen?« Antwort: »Ja, aber sparsam. Nichts ist schlimmer als ein 24-minütiger Soundteppich.« Tipp: GEMA-freie Musik oder die Sachen die bei Programmen wie GarageBand dabei sind. Empfehlung aus dem Publikum: SoundTaxi.net, kostet was, aber man findet das Richtige. »Oder wie Annik Rubens: Jede Woche dazu aufrufen, dass sie neue Intros braucht.« Noch aus dem Publikum: Soundteppich darf nicht zu laut sein. »Ducking-Funktion von GarageBand ist ganz schlecht, geht ständig rauf und runter.

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