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Königgrätzer Marsch

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Published on Mar 21, 2008

Der preußische Militärmusiker Gottfried Piefke komponierte nach dem Sieg der preußischen Truppen über die Österreicher bei Königgrätz (Sadowa) am 3. Juli 1866 den Königgrätzer Marsch (Armeemarsch II, 134 (Armeemarsch II, 195)). Dieser Sieg ebnete den Weg zur Vorherrschaft Preußens im Deutschen Bund und damit letztlich auch zur Gründung des deutschen Kaiserreiches 1871.

Die erste Niederschrift des Marsches soll Piefke noch auf den Schlachtfeld selbst angefertigt haben. Der Sechs-Achtel-Marsch beschreibt in zwei Motiven zunächst das unentschiedene Gefecht zwischen dem ersten preußischen Kontingent und den Österreichern, das zweite Motiv steht für das entscheidende Eintreffen preußischer Verstärkung. Als Trio für den Königgrätzer Marsch verwendete Piefke den Hohenfriedberger Marsch, wohl um an die Siege Friedrichs II. über die Österreicher zu erinnern. Ergänzend dazu schuf Piefke den "Königgrätzer mit anderem Trio" (Heeresmarsch IIIB, 67), diese zweite Fassung besitzt heute aber keinen nennenswerten Bekanntheitsgrad mehr.

Der Königgrätzer Marsch gehört heute zu den bedeutendsten und bekanntesten deutschen Militärmärschen und wird häufig bei offiziellen Anlässen gespielt, in Österreich hingegen ist er aus naheliegenden Gründen sehr selten zu hören.

de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6niggr%C3%A4tzer_Marsch

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