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Schadstoffe in Lebensmitteln

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Published on Jul 14, 2011

Gift auf dem Teller
Die EU legt Grenzwerte für Umweltgifte fest

Der beste Schutz gegen Umweltgifte wie Dioxine oder Schwermetalle in Lebensmitteln ist eine ausgewogene Ernährung.
Für Dioxine in Lebens- und Futtermitteln gelten in der Europäischen Union seit Juli 2002 Höchstwerte. Schweinefleisch darf beispielsweise nicht mehr als ein Pikogramm (ein Billionstel Gramm) pro Gramm Fett enthalten. Bei der Festlegung der Grenzwerte musste berücksichtigt werden, dass in fast allen Lebensmitteln bereits Dioxine nachweisbar sind.

Laut Umweltbundesamt kann mit den Höchstgehalten aber eine unannehmbar hohe Belastung der Bevölkerung und der Verkauf stark belasteter Lebensmittel vermieden werden. "Ein solcher Grenzwert sagt nichts über die Giftigkeit aus", erklärt die Behörde.Neben den Höchstgehalten sind auch Auslösewerte festgesetzt worden, die etwa 25 Prozent niedriger liegen. Werden diese Auslösewerte überschritten, muss nach der Ursache der Belastung gesucht werden.

Ist der Boden mit Dioxinen belastet, macht die Nutzung der Fläche als Weide oder Hühnerauslaufgebiet Probleme. Denn in den Tieren wie in den Menschen werden die Dioxine lange Zeit im Fett gespeichert und können sich dort anreichern. Abwässer und Flüsse bringen Dioxine in die Meere. Dort reichert es sich über die Nahrungskette im Fett von Fischen an.

Vor allem Tierprodukte sind mit Dioxin belastet
Der Mensch nimmt die Umweltgifte über die Nahrung auf, fast zwei Drittel davon über den Verzehr von Fleisch und Milchprodukten. Fische sind zwar - je nach Fettgehalt - höher mit Dioxinen belastet, werden jedoch nur in kleinen Mengen in Deutschland konsumiert.

Dioxine reichern sich in Lebewesen vor allem im Fettgewebe an und bauen sich nur langsam ab. Ein erwachsener Mensch nimmt dem Umweltbundesamt zufolge in Deutschland durchschnittlich etwa 0,7 Pikogramm pro Kilogramm Körpergewicht und Tag auf. Die Berechnung beruht auf Daten von 2002/2003 und geht von durchschnittlichen Verzehrgewohnheiten aus. "Abweichende Ernährungsgewohnheiten können zu erheblichen Unterschieden führen", berichtet die Behörde. Die Biobranche wirbt mit der geringeren Belastung ihrer Produkte.

Die tolerierbare tägliche Aufnahme gibt an, wie viel Dioxin pro Tag aufgenommen werden kann, ohne dass es vermutlich zu schädlichen Auswirkungen kommt. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat als tägliche tolerierbare Aufnahme eine Spanne von 1 bis 4 Pikogramm Dioxin pro Kilogramm Körpergewicht ermittelt. Die WHO betont aber auch, dass aus Vorsorgegründen ein Wert unter 1 Pikogramm angestrebt werden soll.

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