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33. Runde 23.12.12 Ambri - Biel 5 : 4 n.P.

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Published on Dec 23, 2012

Der EHC Biel verteilte einen Tag vor Heiligabend Geschenke. Die Bieler führten in Ambri-Piotta bis 40 Sekunden vor Schluss mit 4:3, verloren aber nach einem packenden Finish mit 4:5 nach Penaltyschiessen.

Dank des einen gewonnenen Punkts darf der EHC Biel Weihnachten und Silvester auf einem Playoff-Platz feiern. Aber zwei weitere Punkte liessen die Seeländer in der ausverkauften Valascia-Eishalle liegen. Den 4:4-Ausgleich nach 59:20 Minuten durch Zdenek Kutlak kassierten die Bieler mit einem Mann mehr auf dem Eis. In der Verlängerung vergaben die Bieler eine weitere Powerplay-Chance (mit vier gegen drei Feldspieler). Im Penaltyschiessen sicherten schliesslich Richard Park und Alain Miéville dem HC Ambri-Piotta den nicht mehr erwarteten Heimsieg.

Solche Spiele können sich erheblich auf die Meisterschaft auswirken. Vor genau einem Jahr verlor Servette am letzten Spieltag vor Heiligabend gegen die ZSC Lions auf ähnliche Art und Weise mit 3:4 nach Penaltyschiessen. Servette kassierte damals den 3:3-Ausgleich kurz vor Schluss sogar in doppelter Überzahl. Am Ende fehlten den Genfern die in diesem Spiel verlorenen zwei Punkte zur Playoff-Qualifikation.

Der EHC Biel und Coach Kevin Schläpfer hoffen nun, dass sich die Geschichte nicht wiederholt. Die Bieler lagen bis zum Penaltyschiessen nie in Rückstand und führten zweimal mit zwei Toren Differenz. Die Gäste profitierten von dummen Fehlern der beherzt aufspielenden Leventiner. Biels Powerplay-Tor zum 3:1 unterstützte Ambri mit einem gravierenden Wechselfehler. Das zweite Powerplay-Tor zum 4:2 ermöglichte Marc Reichert mit einer dummen Strafe, als Ambri in doppelter Überzahl stürmte. Beide Bieler Goals in Überzahl erzielte Patrick Kane. Das 4:2 hatte bis 211 Sekunden vor Schluss Bestand.

Trotz allem verdiente sich Ambri den Sieg. Die Leventiner dominierten die Partie. Die beiden Hockey-Kleinklubs führten ein tolles Spektakel auf, das mit dem «La-Montanara-Siegessong» die würdige Krönung fand. Bei seinem ersten (und womöglich einzigen) Auftritt in der Valascia wurde Matt Duchene umgehend zum neuen Publikumsliebling. Duchene demonstrierte seine Extraklasse; es bleibt zu hoffen, dass der kanadische Jungstar sein Gastspiel in der Schweiz nicht nach zwei Wochen und dem Spengler Cup bereits wieder abbrechen wird. Duchene bereitete Ambris 2:3 vor, verlieh seinem Team mit dem 3:4 kurz vor Schluss nochmals neuen Elan. Schon beim samstäglichen Auswärtssieg in Genf war Matt Duchene der mit Abstand auffälligste Ambri-Akteur gewesen.

Überschattet wurde Ambris Sieg vom frühen Ausfall des vom SC Bern ausgeliehenen Verteidigers Martin Höhener. Erst am Samstag hatte Höhener in Genf sein Comeback nach einer längeren Verletzungspause gegeben. 20 Stunden später stürzte er nach zwölf Minuten ohne gegnerische Einwirkung und ungebremst in die Bande. Höhener musste auf einer Bahre abtransportiert werden.

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