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LANDRAUB - Trailer

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Published on May 11, 2015

Filmstart in Österreich: 18.09.2015
Filmstart in Deutschland: 08.10.2015

„Kaufen sie Land. Es wird keines mehr gemacht“ - Mark Twain

Ackerland wird immer wertvoller und seltener. Jedes Jahr gehen etwa 12 Millionen Hektar Agrarfläche durch Versiegelung verloren. Nach der Finanzkrise 2008 hat das globale Finanzkapital die Äcker der Welt als Geschäftsfeld entdeckt. Mit dem Landraub wollen die Reichsten der Welt sich Zugriff auf die wichtigste Ressource dieser Welt sichern. Statt Bauern bestimmen dann Profitinteressen über die Böden. Wenn wir den Raubzug nicht verhindern, werden unsere Lebensgrundlagen zerstört.

LANDRAUB portraitiert die Investoren und ihre Opfer. Ihr Selbstbild könnte unterschiedlicher nicht sein. Die einen sprechen von gesundem Wirtschaften, Sicherung der Nahrungsversorgung und Wohlstand für alle. Die anderen erzählen von Vertreibung, Versklavung und vom Verlust der wirtschaftlichen Grundlagen.

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Land wird knapp. Jedes Jahr gehen etwa zehn Millionen Hektar Agrarfläche durch Erosion verloren. Und wir verbauen und betonieren jedes Jahr weltweit drei Millionen Hektar zu, das ist mehr als doppelt so viel wie Österreich Ackerland hat. Der Verlust der Agrarflächen wird kompensiert, indem Wälder und Steppen gerodet werden. Von 1961 bis 2007 weiteten sich die Ackerflächen der Welt um rund elf Prozent oder 150 Millionen Hektar aus. Wüchse die heutige Nachfrage nach Agrarprodukten unverändert weiter, müsste bis 2050 rund 500 Millionen Hektar neues Ackerland erschlossen werden.

Aber so viel Fläche steht gar nicht mehr zur Verfügung. Gleichzeitig bevölkern immer mehr Menschen die Erde. Deshalb steht auch immer weniger Ackerfläche für die Ernährung eines einzelnen Menschen zur Verfügung. 1960 waren es für einen Erdenbürger durchschnittlich noch 0,5 Hektar. Ein Bewohner der Industriestaaten verbraucht heute Pflanzen, die auf 0,5 Hektar wachsen. Im Rest der Welt muss sich ein Durschnittsbürger dagegen mit 0,2 Hektar begnügen. Anders ausgedrückt: Fast 60 Prozent der Lebensmittel und Agrarprodukte, die wir Europäer derzeit konsumieren, wachsen nicht in Europa, sondern in den ärmeren Ländern, wo ohnehin schon Knappheit herrscht.

Und die Ungleichheit wird noch größer: Im Jahr 2050, schätzen die Forscher der Heinrich-Böll-Stiftung, werden die Bewohner der Industriestaaten immer noch 0,4 Hektar nutzen können, für einen Durchschnitts-Menschen überall anders müssen dann 0,1 Hekter reichen.

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