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Wer atmen kann, kann tanzen

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Published on May 2, 2012

Anfangs spürte sie sich eher am Rande des Geschehens. Tanz war immer etwas, das die anderen machen. Etwas, das nicht für sie wäre.

Vera Rebl wird eines Tages von Alito Alessi, dem Gründer von Danceability, am Wiener Rathausplatz zum Tanzen aufgefordert. Alessi lässt nach einer elegant-bestimmten Abfuhr nicht locker und steckt Veras Freund seine Karte in die Jacke -- ein Kontakt, der zum Start einer intensiven Zeit werden sollte. Eine kurze Begegnung, die ein ganzes Leben auf den Kopf stellte.

Vera Rebl kannte das Gefühl, eingeschlossen zu sein -- im eigenen Körper. Heute ist sie Danceability Trainerin und entlockt Menschen mit und ohne sogenannte Behinderungen ihre ganz persönliche Posie im bewegten Ausdruck.

Nach Steve Paxton, einem der Entwickler der Kontakt Improvisation, zeigt sich im Tanz mit dem Partner der gemeinsame Boden, auf dem man steht, liegt, tanzt. Es sind einzigartige Begegnungen auf Basis unterschiedlicher Bewegungsmöglichkeiten. Begegnungen, die verbinden und das Trennende Stück für Stück unsichtbar machen.

Die Battle & Jam Events -- ursprünglich ein Format aus dem Hip Hop - sind ein Wettstreit der besonderen Art. Die Idee war, dass ganz unterschiedliche Menschen miteinander trainieren, tanzen, zueinander finden. Auch die Öffentlichkeit darf zuschauen und gewinnt einen Eindruck von der Mixedability -- Tanzarbeit.

Battle-Location war das Albert Schweitzer Haus (Diakoniewerk), das gleichzeitig als Ko-Veranstalter mit im Boot war. Das Finale geht am 20. Mai 2012 im Rahmen des ImPulsTanz Festivals über die Bühne.

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