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Flowerpornoes - Nicht müde genug

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Uploaded on Jan 31, 2010

Das erste was ich merkte
war dass ich dich sehr gerne mochte.
Und dann irgendwann merkte ich,
dass du dich fast nie geirrt hattest
mit dem was du sagtest
über Menschen und Dinge
und wie ich immer öfter,
wenn ich nicht mehr weiter wusste, überlegte:
was hättest du dazu gesagt ? Was getan ?
So fing ich an
mit dir, durch dich,
auch mich neu zu erleben.
Ich brauchte nicht zu reden.
Und konnte den anderen erzählen,
du hättest es mir abgewöhnt und
so hab ich gelernt zu lügen.

Ich war müde, mir war kalt
doch ich war nicht müde genug.
Ich wollte einfach jemand, der sich zu mir legt
und da war niemand sonst.
Glaub mir, ich hatte kein wirkliches Interesse an dir.
Und als ich merkte, ich war wie der Typ in diesem Film, so wie die Typen alle sind.
Da muss ich drei Stunden duschen, um die Schande abzuwaschen.
Und sagte zum Spiegel "Schlag ein mein Freund, schlag ein."
Wir wollten niemals solche Idioten sein.

Ich war müde, mir war kalt,
und alles andere war egal.

Ich hatte die Wahl und ich hab mich entschieden
ich schrieb dir ´nen Brief statt mit dir zu reden.
Früher oder später, früher oder später wirst du es wissen.
ich hab nie gemerkt, wie jung du bist.

So wie du dir gewünscht hast, dass ich bin
so werd ich jetzt sein - ich hoff´ ich krieg`s hin.

Und so verschwand ich mit den Bildern in dieses Leben, in dem kein Platz für mich ist und kein Platz darin für dich.

Und dann kam ich zurück mit einer Wendung, von der wir beide nichts wussten und wir uns erst näher kommen mussten.

Irgendwann auf dieser Reise ist passiert, wovon ich nie gedacht hab das es passieren wird.
Und ich wurde zum Protagonisten meiner eigenen traurigen Lieder
und wieder hab ich Dich beobachtet,
diese ganze Fahrt lang.
Und mir jeden Zentimeter deines Gesichts eingeprägt
und dachte, wenn wir uns schon verlieren,
werde ich dich wenigstens nicht vergessen.

Und du weisst was ich meine,
wenn ich von dieser Fahrt rede.
Als etwas langsam zu Ende ging
und noch nicht klar war,
was danach anfängt.
Jetzt wo ich es aufschreib denke ich,
du hast es gemerkt und darum hast du deinen Kopf weggedreht.

Ich war müde, mir war kalt
und ich war nicht müde genüg.

Und irgendwie feucht schimmernd Augen, immer.

Ich hörte den Donner rollen,
und konnte mich an den Blitz nicht mehr erinnern.

Ich saß auf dem Boden gegenüber einer weißgetünchnten Wand.
Und sah wie auf die Dächter gegenüber
der erste Regenschauer fiel.
Legte mein Schreibzeug beiseite
um nichts zu verpassen.
Etwas das größer war als ich,
größer als all meine Worte.
Du kamst nicht nach Hause.
Als ob der Regen deinen Platz einnehmen wollte,
um mich zum Abschied aufzuwecken
aus diesem halben Jahr in mir, bei Dir...

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