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Jahreszeiten (Johannes Peter Tries) - Duo Balance

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Published on Feb 5, 2014

http://www.duobalance.de

Johannes Peter Tries: Gesang, Gitarren
Volker Leiß: Blockflöten
Christian Struck: Oboe
Freek Borstlap: Gambe
Hans-Jörg Maucksch: Fretlessbass
CD: Wunderbarer Morgen
Fotos: Johannes Peter Tries
Schnitt: BeNNy Zwietasch

Jahreszeiten
(Johannes Peter Tries)

Der Lenz wirft frische Farben auf das wintergraue Land,
es schimmert wieder grün in Feld und Au.
An Büschen und an Bäumen sprießen Knospen ohne Zahl,
im Garten leuchten Blumen rot und blau.
Die Sonne lockt jetzt mittags die Verliebten in den Park,
dort weht ein leichter Lindenblütenduft.
Die Nächte werden kürzer und die Tage werden hell,
es liegt ein Hauch von Frühling in der Luft.

Und trägt der Weizen Ähren, kreisen Lerchen überm Feld,
die Wege sind gesäumt von rotem Mohn.
Es reifen schwarze Kirschen, und es reifen Korn und Klee,
die Ernte ist der langen Mühe Lohn.
Und morgens, wenn ein kühler Tau die Wiesen überzieht,
ist das die Stunde, die ich gerne mag.
Bald hat das erste Sonnenlicht die Dämmerung besiegt,
und dann beginnt ein heißer Sommertag.

Und sind die Nächte kühler ziehn die Schwalben wieder fort,
mit bunten Farben schmückt sich die Natur.
Es treibt in dicken Schwaden weißer Nebel durch das Tal,
verzaubert hat der Rauhreif Wald und Flur.
Die Lesezeit fängt an, der neue Wein liegt bald im Fass.
Der Wald trägt jetzt sein allerschönstes Kleid,
das ihm ein rauher Nordwind dann in einer Nacht entreißt,
und nach dem Herbst beginnt die kalte Zeit.

Und kommt dann der Dezember, wird es draußen wieder still,
drinnen find auch ich ein wenig Ruh.
Und wie sich unter weißer Last das Apfelbäumchen biegt,
so neigt sich nun ein Jahr dem Ende zu.
Die Weiden stehen reglos da, der See liegt kalt und starr,
der Wildbach murmelt leise unterm Eis.
Und fallen nachts ganz unbemerkt die ersten Flocken Schnee,
sind morgens alle Ziegeldächer weiß.

Die Jahreszeiten wechseln wie die Sonne und der Mond.
Das Rad der Zeit es muss sich immer drehn.
Und mitten auf der Reise kommt mir plötzlich in den Sinn,
wie schnell auch meine eignen Tage gehn.
Der Frühling ist vorbei, und auch der Sommer geht im Flug.
Bald steht schon der Herbst vor meiner Tür.
Bleib du bei mir, dann fürcht ich keinen Frost und keinen Schnee
und freu mich auf ein neues Jahr mit dir.

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