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Stephen Hawking: Wie ist das Universum entstanden? Sind wir allein?

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Published on Sep 13, 2010

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Professor Stephen Hawking stellt einige große Fragen über unser Universum: Wie ist das Weltall entstanden? Und wie entstand das Leben? Sind wir allein im Universum oder gibt es dort draußen außerirdisches Leben? Wie sieht die Zukunft der Menschheit aus?

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Es gibt nichts Größeres oder Älteres als das Universum.

Bis in die 1920er dachte jeder, dass das Universum im Wesentlichen statisch und unveränderlich in der Zeit gewesen sei. Dann wurde entdeckt, dass sich das Universum ausdehnt. Ferne Galaxien bewegen sich von uns weg. Das bedeutet, dass sie in der Vergangenheit enger zusammen gewesen sein mussten. Wenn wir zurückrechnen, stellen wir fest, dass wir alle übereinander gewesen sein mussten - vor etwa 15 Milliarden Jahren. Das war der Urknall, die Entstehung des Universums.

Aber gab es etwas vor dem Urknall? Wenn nein, was genau schuf dann das Universum? Warum ging das Universum genau so aus dem Urknall hervor? Wir dachten, dass man die Theorie des Universums in zwei Teile aufteilen konnte. Erstens gab es Gesetze wie die Maxwell-Gleichungen und die allgemeine Relativitätstheorie, welche die Entstehung des Universums festlegten -- bei gegebenem Zustand des gesamten Raumes zu einer Zeit. Zweitens gab es die Fragestellung zum Ausgangszustand des Universums.

Wir haben gute Fortschritte hinsichtlich des ersten Teils gemacht und haben nun das Wissen über die Gesetze der Evolution unter den außergewöhnlichsten Bedingungen. Aber bis vor kurzem hatten wir kaum eine Vorstellung vom Ausgangszustand des Universums. Doch die Einteilung in Gesetze der Evolution und Ausgangszustände ist davon abhängig, dass Zeit und Raum unterschiedlich sind.

Unter außergewöhnlichen Bedingungen erlauben es die allgemeine Relativitätstheorie und die Quantentheorie, dass sich die Zeit wie eine weitere Dimension des Raumes verhält. Dies hebt die Unterscheidung zwischen Zeit und Raum auf und bedeutet, dass die Gesetze der Evolution ebenfalls den Ausgangszustand bestimmen können. Das Universum kann sich plötzlich aus dem Nichts heraus selbst erschaffen.

Außerdem können wir die Wahrscheinlichkeit berechnen, dass das Universum in unterschiedlichen Zuständen erschaffen wurde. Diese Vorhersagen stimmen hervorragend mit den Beobachtungen des WMAP-Satelliten über den kosmischen Mikrowellenhintergrund überein, der ein Abdruck des sehr frühen Universums darstellt. Wir glauben, das Rätsel der Schöpfung gelöst zu haben. Vielleicht sollten wir das Universum patentieren und jedem eine Lizenzgebühr für seine Existenz berechnen.

Nun wende ich mich zur zweiten großen Frage: Sind wir allein oder gibt es anderes Leben im Universum? Wir glauben, dass das Leben unwillkürlich auf der Erde entstand. Also muss es für das Leben möglich sein, auch auf anderen geeigneten Planeten zu erscheinen, von denen es eine große Zahl in der Galaxie zu geben scheint.

Aber wir wissen nicht, wie das Leben ursprünglich erschien. Wir haben zwei durch Beobachtungen gewonnene Anhaltspunkte über die Wahrscheinlichkeit, wie das Leben erschien. Der erste ist, dass wir Fossilien von 3,5 Milliarden alten Algen haben. Die Erde bildete sich vor 4,6 Milliarden Jahren und war vermutlich für die erste halbe Milliarde Jahre lang zu heiß.

Also erschien das Leben auf der Erde innerhalb von einer halben Milliarde Jahren nachdem es möglich war, was eine kurze Zeit ist, verglichen mit einer Lebensdauer von zehn Milliarden Jahren eines erdähnlichen Planeten. Das deutet auf eine relativ hohe Wahrscheinlichkeit für auftretendes Leben hin. Wenn sie sehr gering wäre, hätte man erwartet, dass es den größten Teil der zehn Milliarden Jahre dauern würde.

http://www.ted.com/talks/lang/ger/ste...

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Stephen Hawking ist ein englischer Astrophysiker. Er lieferte bedeutende Arbeiten zur Kosmologie, wobei seine Forschung vor allem auf dem Gebiet der Physik der Schwarzen Löcher angesiedelt ist. Durch populärwissenschaftliche Bücher über moderne Physik ist er auch einem breiten Publikum außerhalb der Fachwelt bekannt geworden.

1963 wurde bei Hawking eine degenerative Erkrankung des motorischen Nervensystems (Amyotrophe Lateralsklerose, abgekürzt ALS) diagnostiziert. Seit 1968 ist er auf einen Rollstuhl angewiesen. Durch einen Luftröhrenschnitt 1985 verlor er die Fähigkeit zu sprechen und ist für die verbale Kommunikation auf die Benutzung eines Sprachcomputers angewiesen, den er zunächst mit seinem rechten Wangenmuskel steuerte. Mittlerweile wird die Bewegung seiner Pupillen zur Steuerung genutzt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Stephen_...
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