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Jede Hand ist ein Spinor

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Published on Oct 20, 2011

Mutter Natur hat mindestens zwei Arten gerichteter Größen gemacht: die Vektoren und die Spinoren.

Die üblichsten Beispiele für Vektoren sind Kräfte. Z.B. die Kraft, die ein Polizeibeamter ausübt, wenn er einen Straftäter in den Knast stößt. Wird der Beamte um 180° gedreht, befördert er den Insassen aus dem Gefängnis. Doch wenn der Beamte um 360° gedreht wird, ist er wieder in der richtigen Position, um Bürgerinnen und Bürger in die Justizvollzugsanstalt einzuweisen.

Die üblichsten Beispiele für Spinoren sind Hände, besonders wenn sie flach ausgestreckt sind. Jeder Mensch hat davon zwei. Eine Hand reicht, um zu verstehen, was ein Spinor ist und was er bei Drehungen tut.

Jede Hand ist eine gerichtete Größe. Sie hat ein Handgelenk und Finger. Ein Finger würde reichen. Für unser Video haben wir der Versuchsperson einen Stift mit roter Spitze an den Mittelfinger gebunden. Für ihre Eigenschaft als Spinor ist es indes entscheidend, dass die Hand vom Arm an den Körper gebunden wird. Der Arm kann zwar verwunden werden. Aber wenn man gesund bleiben will, ist es besser ihn schließlich zu entspannen.

Schauen Sie jetzt das Video: Als Versuchsperson haben wir einen ziemlich dummen Geheimagenten gewonnen. Damit er gezwungen ist seine Handfläche eben zu drehen, haben wir ihm ein Glas mit rötlicher Flüssigkeit auf die Hand gestellt. Während er seine Hand dreht, benennt er die zugehörigen Drehwinkel: 0 Grad, 90 Grad, 180 Grad, 270 Grad, 360 Grad. Bei 360° ist die Hand nicht wieder wie bei 0°, weil das Gelenk und natürlich der ganze Arm verwunden sind. Der Geheimagent muss seine Hand weiterdrehen: 450 Grad, 540 Grad, 630 Grad, 720 Grad. Bei 720° sind Hand samt Gelenk und Arm wieder wie bei 0°. Es ist wichtig darauf zu achten, dass Gelenk und Arm durch eine FORTSETZUNG der Drehung entspannt werden.

Leider war nicht nur der Geheimagent, sondern auch der Kameramann ziemlich dumm. Er hat die Hand, auf die es ankommt, manchmal aus dem Bild verschwinden lassen. Dafür kann man gut sehen, wie die rötliche Flüssigkeit im Glas ein wenig schwappt, aber nie ausgegossen wird.

720° ist zweimal 360°. Der Geheimagent muss wie jeder andere Mensch seine Hand überhaupt nicht oder ZWEIMAL drehen, bevor sie in ihre ursprüngliche Lage gelangt. Das ist ist die Eigenschaft, die Spinoren von Vektoren unterscheidet. Ursache ist eine etwas festere Bindung der Spinoren an ihre Umgebung. Vektoren haben das nicht.

Viele Physiker glauben, dass Spinoren eine Spezialität der Quantenmechanik sind und nur bei mikroskopischen Vorgängen vorkommen, z.B. bei Elektronen, Protonen und Neutronen. Die Physiker sind dumm. Fast jedes Objekt kann zum Spinor werden, wenn es mit seiner Umgebung geeignet verknüpft wird. Ein anderes Beispiel ist eine Dose, die mit Gummifäden an ihre Umwelt gebunden ist, siehe
http://www.youtube.com/watch?v=CtbnJx...

Elektronen, Protonen und Neutronen werden mit Magnetfeldern an ihre Umwelt gebunden. Wenn Elektronen keine Spinoren wären, gäbe es keine Atom-Schalen und keine kovalente chemische Bindung, mithin keine Moleküle, so wie wir sie kennen. Atomkerne wären eher schwarzen Löchern ähnlich, wenn Protonen und Neutronen keine Spinoren wären.

Die Prozedur, die hier vorgeführt wird, ist als philippinischer Wein-Tanz bekannt. Philippische Frauen, die ihn tanzen, sind in
http://www.youtube.com/watch?v=ObOYjG...
zu sehen. Doch ist das eine idealistische Vorführung. Im wirklichen Leben sind alle schrecklich betrunken. Einer der Süffels wird auserwählt den philippischen Wein-Tanz zu tanzen. Er wird mit drei Gläsern beladen, die alle mit klebrigen alkoholischen Flüssigkeiten gefüllt sind: ein Glas auf dem Kopf, die beiden anderen auf den Händen. Dann soll er mit beiden Händen zugleich die Bewegungen ausführen, die der Geheimagent (dumm, aber nicht betrunken) mit nur einer Hand vollführt. Die Katastrophe ist unausweichlich. Die Süffels lachen und amüsieren sich. Das Opfer ist mit dem klebrigen Zeug bekleckert.

Ulrich Brosa http://sci.althand.com/

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