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Josefsthaler Wasserfälle - Jägerkamp - Benzingspitze - Aiplspitze - Geitau (29.06.2019)

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Published on Sep 5, 2019

Tour bei bestem Wetter an einem Samstag ohne Menschen (aber viel Hitze).

Vielen an Daniel Becker für die tollen GoPro-Aufnahmen!

Die Jägerbauernalm ist auf ihre Art einmalig in den Bayerischen Voralpen. Anders, alternativ, außergewöhnlich - man könnte fast sagen "Kult" - wäre die Art, wie Sennerin Elke Ettenhuber aus Freudenstadt sie führt nicht mit einem kritischen Gesellschaftsbewusstsein verbunden, das jedem “Kultverständnis” zuwiderläuft. Auf der Alm leben Katzen, Hunde, Kühe, Pferde, Schafe und Ziegen auf freiem “Huf”. Gemolken wird noch von Hand. Es gibt frische Produkte direkt von der Alm. Bezahlen kann man nicht, nur spenden. Und dann wäre da noch das Berglama - quasi die Maskotchen der Jägerbauernalm.

Es besteht somit kein Zweifel, dass wir der Jägerbauernalm dieses Jahr endlich einen Besuch abstatten müssen. Doch wir wären nicht wir, wenn wir das ganze nicht mit einer spannenden Tour verbinden würden. Und das, was uns hier blüht, ist wirklich harte Arbeit. Denn wir beginnen unsere Reise dorthin nicht auf der Spitzingstraße, wie es die meisten Alpenführer empfehlen, sondern bereits am Bahnhof in Fischhausen.

Denn geplant ist keine einfache Rundtour sondern die komplette Überquerung des Aiplspitzmassivs von Fischhausen bis Geitau! Ein Gewaltmarsch sondersgleichen, auf dessen halber Strecke uns die Jägerbauernalm entgegenkommen wird. Nichts für Spaziergänger!

Pünktlich um 9 Uhr beginnt der Abmarsch am Bahnhof Richtung Spitzingsee. Auf dem Weg gibt es gleich den ersten kleinen Höhepunkt, denn die Josefsthaler Wasserfälle begleiten uns auf dem Weg bis zum Sattel. Um vom Sattel auf die Jägerkamp (und von dort weiter auf die Aiplspitze) zu kommen, gehen wir einen alten, nicht mehr gepflegten, unmarkierten Steig! Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sind hier hilfreich, denn wir queren einige Schuttkare.

Am Ende des Steigs erwartet uns schleisslich das Berglama der Jägerbauernalm in einem saftig grünen Kessel. Doch die Unbeschwertheit ist nur von kurzer Dauer, denn jetzt beginnt die Gratwanderung über insgesamt drei Gipfel! Jägerkamp, Benzingspitze und zum Abschluß die Aiplspitze! Diese fordert noch einmal völlige Konzentration auf einem luftigen Steig rund ums Tanzeck! Dort angekommen ist es bereits Nachmittag und unsere Beine werden schmerzen!

Jetzt genießen wir noch ein wenig die Sonne, bevor es hinuntergeht nach Geitau. In Geitau angekommen besteht noch einmal die Möglichkeit im Biergarten der "Roten Wand" mit einem Absacker auf diese Meisterleistung anzustoßen. Von dort geht dann stündlich ein Zug zurück nach Fischhausen bzw. München.

(Wem die besagte Horrortour von rund 17 Kilometer und stattlichen 1.200 Höhenmeter an einem Tag zu beschwerlich sind, hat die Möglichkeit, von Fischhausen die ersten 5 Kilometer parallel zu Gruppe mit dem Bus zurück zu legen und erst auf 1.129m in die Wanderung einzusteigen.)

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