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Ökologische Fertighäuser - ARD Ratgeber Bauen + Wohnen

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Uploaded on Jan 22, 2011

Ökologisch Bauen und Gesund Wohnen mit Biolehmhaus (www.biolehmhaus.de, hier umfangreiche Info-CD kostenlos erhältlich) - Für viele Bauherren ist der Aspekt „Gesundes Wohnen neben der Energieeinsparung mittlerweile die wichtigste Voraussetzung beim Hausbau geworden. Das hat auch die Fertighausbranche erkannt. Anbieter wie Biolehmhaus setzen mit der Fertigbauweise schon seit Jahren auf den Ökotrend. Mehr als 90 Prozent dieser Häuser bestehen aus Holz, die meisten von ihnen sind Energiesparhäuser. Doch nun rückt in der Branche der gesundheitliche Aspekt verstärkt in den Vordergrund. Der Grund: Die Kunden achten zunehmend auf die Verwendung von möglichst natürlichem und schadstofffreiem Material.
Die Verwendung von meist natürlichen Materialien bestimmt nicht nur die Fassade ihres Niedrigenergiehauses, sondern auch den Innenausbau. Kernstück der Bauweise sind die diffusionsoffenen Wände, die mit Jute, Kork und Holzfasern gedämmt werden. Mittlerweile ist erwiesen, dass die zunehmende Dämmung von Gebäuden zum Beispiel mittels abdichtenden Folien oft zu einer Konzentration von Schadstoffen führt.
Dass durch falsche Dämmung oder schadstoffbelastetes Material die Gesundheit beeinträchtigt werden kann, hat die Bauherrin bei ihren Kindern erlebt. Vor dem Einzug in das neue Haus wohnte die Familie in einem feuchten Altbau in Hannover. „Die beiden älteren Kinder hatten insbesondere Probleme mit der Haut, auch in Richtung Neurodermitis, und im Laufe der Jahre wurde es immer besser, und jetzt ist es wirklich ganz weg. Ob das Verschwinden der Hautprobleme gänzlich auf den Umzug in das neue Haus zurückzuführen ist, spielt für die Familie keine große Rolle.
Jan Diamantopoulos geht in Sachen „Gesundes Wohnen" noch einen deutlichen Schritt weiter. Seit über 20 Jahren konstruiert er Biolehmhäuser (umfangreiche Info-CD unter www.biolehmhaus.de kostenlos anfordern), die, wie er sagt „zu 98 Prozent kompostierbar sind, die restlichen zwei Prozent sind recycelbar." Das geplante Bauziel ist die konsequente Vermeidung von gesundheitsschädlichen Faktoren. Und zwar an jeder Stelle.
Das komplette Haus steht auf einem Streifenfundament, das mit Lüftungsschächten versehen ist. Diese sorgen für eine ständige Belüftung der 16 Zentimeter dicken Bodenplatte aus Massivholz und vermeiden somit Feuchtigkeitsbildung und Schimmel.
Für Jan Diamantopolous ist die Auswahl der Baustoffe entscheidend. Denn nicht jedes biologische Produkt ist frei von Schadstoffen. Für die Dämmung des Daches wird deshalb ein spezieller Hanf verwendet, der frei von Schmelzfasern ist. Für die Abdichtung von Türen und Fenstern kommen statt der konventionellen Ausschäumung Kokosfasern zum Einsatz.
Das Kernstück der ökologischen Bauweise ist die Verwendung von Lehmplatten und Lehmbausteinen, die als Dämmung für die vorgefertigten Holzständer dienen. Für das 140 Quadratmeter große Einfamilienhaus wurden insgesamt 50 Tonnen Lehm verbaut. Der Effekt: Atmungsaktive Wände, die gut isolieren und gleichzeitig ein gesundes Raumklima versprechen. Auch bei der Verlegung des Fußbodens kommen ausschließlich baubiologische Materialien zum Einsatz: Kokosmatten, Hanf, ein Lehmgemisch sowie Holzplatten.
Dank der Fertigbauweise beträgt die komplette Bauzeit seines Niedrigenergiehauses nur drei Monate.

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