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Made in Germany: Das Wirtschaftsmagazin

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Published on Aug 27, 2008

Im Jahr 2004 wäre das deutsche Traditionsunternehmen Loewe fast pleite gegangen, weil es den Trend zum Flachbildschirm verpasst hatte. Doch seit drei Jahren ist die Firma wieder oben auf und macht von Jahr zu Jahr mehr Umsatz und Gewinn: Vor allem mit hochwertigen Flachbildschirm-Fernsehern.

Multimedia für die Welt -- die neueste Technik der Firma Loewe

Mit einer Fernbedienung im ganzen Haus ein Multimedia-Center steuern, durch das Musiktitel und Radioprogramme angewählt werden können, mit Internetzugang und iPod-sowie iPhone-Schnittstellen, PC-Verbindung und DVD-Player. So wird die Firma Loewe die multimediale Zukunft auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin präsentieren.

Loewe, das Unternehmen aus dem beschaulichen Oberfranken, das 2004 fast pleite gegangen wäre, weil es den Trend zum Flachbildschirm verpasst hatte. Doch seit drei Jahren ist die Firma wieder oben auf und macht von Jahr zu Jahr mehr Umsatz und Gewinn: Vor allem mit hochwertigen Flachbildschirm-Fernsehern zwischen knapp 1000 und 10.000 Euro pro Stück. Dafür bekommt der Kunde nicht nur exklusives Design sondern auch die beste Technik "Made in Germany". Denn Loewe ist einer der letzten Fernsehhersteller, der fast alles in Deutschland fertigen lässt. Nur die LCD-Bildschirme kommen vom Marktführer Sharp, der auch mit knapp 30 % an Loewe beteiligt ist. Eine Reportage von Robert Donauer.

Es ist einer der größten Firmenzusammenschlüsse der deutschen Wirtschaftsgeschichte: die Einigung von Schaeffler und Continental. Und sie wirft ein Schlaglicht auf die äußerst werthaltige und hocheffiziente Automobilzulieferindustrie hierzulande. Motoren von Bosch, Lenksysteme von ZF und Scheinwerfer von Hella Lichttechnik - kein Auto wird heute nur in einer Produktion gefertigt.

78 Prozent der Wertschöpfung an einem Auto produzieren die Autoteilezulieferer, nur 22 Prozent kommt von den Herstellern selbst.Und die Zulieferer fertigen nicht mehr nur Schrauben und Blech, sondern pure Hochtechnologien. Die Lippstädter Firma Hella Lichttechnik ist gerade mit ihrer neuen LED-Scheinwerfertechnik auf den Markt gekommen. Der Autofahrer soll nicht nur besser sehen könne - es geht auch um das Styling. Der Scheinwerfer bekommt hier einen neuen Namen: Licht-Performance.
Die neuen Teile sind nicht nur schick, sie steigern auch den Umsatz: 75 Milliarden Euro haben deutsche Automobilzulieferer 2007 umgesetzt. Ein Bericht von Linda Vierecke.„Willkommen in Deutschland" -- Amerikanische Investoren

Dow Chemical gehört zu den ältesten und größten Chemiekonzernen auf der Welt. Seit 50 Jahren ist der US-Konzern auch in Deutschland aktiv. Die Amerikaner haben in dieser Zeit ihre deutsche Standorte kontinuierlich ausgebaut. Rund 6000 Leute beschäftigt Dow Chemical mittlerweile in Deutschland.

"Made in Germany" ist in Bomlitz unterwegs, wo der Chemieriese vor anderthalb Jahren einen Konkurrenten übernommen hat. Dort wird unter anderem eine besondere Zellulose hergestellt, mit der in der Lebensmittelindustrie Jogurts cremig bleiben. Die Amerikaner schätzen den neuen Standort, denn dort finden sie das Know-How und hochqualifizierte Mitarbeiter, die sie für ihre High-Tech-Chemie brauchen. In der niedersächsischen Kleinstadt wird auch an neuen Produkten geforscht, die dort auch später produziert werden. Derzeit wird die Produktion in Bomlitz erweitert - ein gutes Zeichen für die Attraktivität des Chemie-Standorts. Miltiades Arsenopoulos berichtet.Die Stadt und der Rohstoff - Aberdeen im Ölfieber

Das Öl aus der Nordsee hat Aberdeen an der Ostküste Schottlands reich gemacht - und immer wieder in Krisen getrieben. Steigt der Ölpreis geht es der Stadt gut, sinkt er, kollabiert auch sie. Aberdeen lebt von der Ölförderung und allem was damit zu tun hat.

Vor der Küste ragen Hunderte Bohrplattformen der großen Ölkonzerne wie BP, Shell oder Total aus dem Meer. In der Stadt selbst haben sich über 900 Zulieferfirmen für die Ölindustrie angesiedelt. Jeder siebte Einwohner hier lebt mittlerweile vom Öl. Die Firmen haben gelernt, sich auf den schwankenden Ölpreis einzustellen. Seit der jedoch von einem Rekord zum nächsten jagt, kommen sie kaum noch nach, den Boom zu bändigen. Im Hafen stapeln sich die Versorgungsschiffe, die Förderung läuft auf Hochtouren, dringend werden Arbeiter gesucht. Aberdeen im Ölfieber - wir waren vor Ort. Claudia LaszczakStudiogast: Christine Schweikert, BHF-Bank Rohstoffexpertin

Interview mit Christine Schweikert, Rohstoffexpertin der BHF-Bank über die Entwicklung der Ölpreise

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