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Untermarchtal (D) Die Glocken der Klosterkirche zum heiligen Vinzenz von Paul

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Published on Mar 7, 2011

Es läuten die 6 Glocken der Klosterkirche zum heiligen Vinzenz von Paul in Untermarchtal. Die 6 Glocken b°-des'-es'-ges'-as'-b' wurden 1972 in der Glockengießerei Bachert in Heilbronn gegossen.
Die Glocken selbst sind schon von außergewöhnlich guter Qualität. Jedoch trägt vor allem die Turmakustik zu einem nahezu unglaublichen Klangeindruck bei. Im Turm ist es ein Körperlich spürbarer und vor allem sichtbarer Schalldruck (2:30). Das setzt ab der Glocke 2 so richtig ein, die meines Erachtens auf dem Turm sogar noch mehr Druck entfaltet als die Große. Die große Glocke wirkt in diesem Geläute sehr charakterbildend !
Der Glockenstuhl wurde 2001 von der Firma Hörz in Ulm/Biberach grundlegend saniert und neu angestrichen. Das wurde mit großer Sorgfalt und Gründlichkeit durchgeführt. Zusätzlich wurde eine komplett neue Glockensteuerung eingebaut.

Die 6 Glocken bilden das wohl schönste Geläute Oberschwabens !


Noch ein paar Daten zu den einzelnen Glocken (Ein großes Dankeschön dafür an YouTube User "armrein")


Vinzenzglocke
Ton: b°-4
3651 kg
179,0 cm

Luisenglocke
Ton: des'-3
2680 kg
152,0 cm

Marienglocke
Ton: es'-2
1770 kg
134,6 cm

Josefsglocke
Ton: ges'-1
1150 kg
117,9 cm

Katharinenglocke
Ton: as'-2
820 kg
99,6 cm

Georgsglocke
Ton: b'+2
580 kg
89,0 cm


Besonders die große und die zweitgrößte Glocke bestechen durch einen unglaublichen Nachhall und Volltönigkeit. Die große hat einen gemessenen Nachhall von 274 s, was weit über der Faustregel d in s liegt. Auch die 2. größte Glocke hatte nach dem Stundenschlag einen von mir gemessenen Wert von 190s. Das Geläut muss wohl zu den besten der Glockengießerei Bachert überhaupt gezählt werden.


Die Vinzenzkirche in Untermarchtal wurde 1972 unter dem Motto »Kommt, wir ziehen hinauf zum Berg des Herrn!« erbaut. Dieser Eindruck wird durch eine ansteigende geschwungene Rampe im Kircheninneren hervorgerufen. Der Architekt dieser sehr ansprechenden neumodischen Kirche war der Schweizer Hermann Baur. Dieser war ein Schüler des Le Corbusier. Die Kirche ist ein Kunstwerk in schlichter Eleganz und entfaltet ein unglaubliches Raumgefühl. Auf den Turm selbst kann man im ersten Drittel sogar mit dem Fahrstuhl fahren :-)
1975 wurde der Innenraum durch eine Albiezorgel mit drei Manualen erweitert


Ich möchte mich sehr Herzlich bei allen bedanken, die mit diese Turmbesteigung ermöglicht haben !

Dieses Video widme ich YouTube User Amrein

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