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ROTENBURG: Schleichwege der Lebensretter

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Published on Jun 22, 2011

Wie kommen die Rotenburger Rettungskräfte trotz gesperrter Fuldabrücke zum Einsatzort? Hier sehen sie eine Video-Dokumentation.

ROTENBURG. - Wie improvisiert man am Besten, wenn die gängigen Rettungswege einer Stadt gesperrt werden? Ein Problem, dem die Rotenburger Polizei, Feuerwehr oder Krankenwagen gegenüberstehen, denn seit vergangenen Montag, 27. Juni, und noch bis zum Montag, 22. August, ist die Fuldabrücke voll gesperrt. Grund sind notwendige Sanierungen und Ausbesserungen dieses Verbindungsweges zwischen der Altstadt und die Neustadt. Einsatzkräfte für Notfälle können im Ernstfall nämlich nicht einfach weitläufiger um die Ortsdurchfahrt weitergeleitet werden: Bei einem Brand oder einem ärztlichen Einsatz zählt jede Sekunde!

erzeit ist die „Alte Fuldabrücke" einer der wichtigsten Ausweichpfade für die Retter. Andere Verkehrsteilnehmer haben hier zurzeit nichts zu suchen. Dennoch sind auf den Schleichwegen so manche Gefahren, die das Durchqueren schwer machen. „Die Brückengasse zum Beispiel sind gerade mal viereinhalb Meter breit", erklärt Rotenburgs Stadtbrandinspektor Jörg Fleischhut. Gerade für ein Löschfahrzeug ist das sehr eng. Außerdem muss ein automatischer Poller abgesenkt werden, um den Weg frei zu machen.

Auch der Steinweg muss als Rettungsstraße dienen. Und auch hier geht es nicht ohne kleine Fallen: Die Helfer in der Not müssen entgegen der Fahrtrichtung zum Einsatzort düsen, auch hier ist die Straße recht eng und die am Straßenrand parkenden Autos machen die Durchfahrt auch nicht leichter.

„Wir bitten alle Verkehrsteilnehmer in der Stadt um Verständnis für diese Regelung", appelliert Oberbrandinspektor Jörg Fleischhut.

Kaum Zeit ist seit der Sperrung verstrichen, da wurde auch schon bewiesen, dass diese Notfallstraßen bitter nötig sind. Am vergangenen Dienstag brannte in den frühen Morgenstunden eine Dachgeschosswohnung in der Lindenstraße. Die Flammen konnten durch das beherzte Eingreifen der Brandwache schnell eingedämmt werden. Und so kam es bei diesem Einsatz wahrsten Sinne des Wortes zur Feuertaufe für die Löschkräfte und die besagten Ausweichstraßen.

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