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Berlin Tram: Bombardier Flexity Berlin (M5) am Alexanderplatz (Mai 2011)

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Published on May 14, 2011

Der Flexity Berlin ist ein Niederflur-Straßenbahnwagen der Flexity-Reihe von Bombardier Transportation. Er ist eine Weiterentwicklung basierend auf dem Adtranz Incentro.
Der Fuhrpark der Straßenbahn Berlin basierte 2005 auf Tatra-Hochflurwagen KT4D sowie Niederflurstraßenbahnen des Typs Adtranz GT6N. Eine weitere Modernisierung der Hochflur-Typen KT4D-mod/KT4Dt-mod wurde aus wirtschaftlichen Gründen von den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) abgelehnt. Angesichts des anstehenden Endes der Betriebszulassung im Jahre 2010 schrieb die BVG daher 2005 einen neuen Niederflur-Straßenbahnzug europaweit aus. An der Ausschreibung beteiligten sich acht Hersteller, von denen vier zum Schlusstermin der Angebotsabgabe am 12. Oktober 2005 ein Angebot vorlegten. Die Ausschreibung konnte Bombardier mit dem auf der Basis des Incentro entwickelten Flexity Berlin mit 100 Prozent Niederfluranteil für sich entscheiden. Das Design der Flexity Berlin ist eine komplette Neuentwicklung und wurde von dem Berliner Büro IFS Design speziell für die BVG entworfen.
Am 12. Juni 2006 beschloss der Aufsichtsrat der BVG die Beschaffung neuer Straßenbahnen. Der Vertragsabschluss mit Bombardier fand im September 2006 statt. Seitdem benennt Bombardier die Fahrzeugserie als Flexity Berlin als eigenständige Serie neben ihren anderen Fahrzeugfamilien. Zunächst werden vier Vorserienzüge in Berlin im Linienbetrieb getestet. Hierbei handelt es sich um je ein Ein- und Zweirichtungsfahrzeug in jeweils einer 30,8 und einer 40 Meter langen Version für etwa 180 respektive 240 Fahrgäste. Die beiden 40-m-Varianten wurden im September 2008 in Betrieb genommen, die kurzen Varianten bis Januar 2009. Seit dem 20. Oktober 2008 fahren die Vorserienfahrzeuge testweise im Linienbetrieb. Die Vorserienfahrzeuge kosten etwa 13 Millionen Euro.

In der Nacht vom 8. zum 9. September 2008 traf der erste Flexity Berlin auf dem Betriebshof Marzahn ein. Am 19. September 2008 fand im Rahmen einer Pressevorstellung der offizielle Roll-Out des langen Einrichtungsfahrzeuges statt. Auf der Fachmesse InnoTrans 2008 wurde das zweite Fahrzeug (langes Zweirichtungsfahrzeug) der Öffentlichkeit vorgestellt.
Das erste Lieferlos hatte eine ursprünglich vorgesehene Größe von 148 Bahnen. In einer Sitzung des Aufsichtsrates der BVG am 29. Juni 2009 wurde allerdings die Beschaffung von nur 99 Zügen (40 lange und 59 kurze) beschlossen. Für den Zeitraum nach 2017 besteht die Möglichkeit, weitere 33 Bahnen zu beschaffen. Auf die Bestellung der langen Zweirichtungs-Variante (ZRL) wurde in dieser ersten Bestellung ganz verzichtet.
Die neuen Bahnen sind mit einer Breite von 2,40 m um 10 cm breiter als die bisherigen Niederflurbahnen in Berlin. Als Folge ist der Flexity Berlin auf Grund von Begegnungsverboten nicht im gesamten Straßenbahnnetz Berlins einsetzbar. Die vier Vorserienzüge entstanden im Werk Bautzen, die in der weiteren Produktion den Rohbau in das Bombardier-Werk Hennigsdorf liefern werden. Dort erfolgt mit Zulieferungen aus Mannheim und Siegen die Endmontage und Inbetriebnahme. Das Werk Hennigsdorf wird jährlich 20 bis 24 Züge ausliefern.
Die Bahn wird aus Modulen zusammengesetzt, die Normalversion zu fünf Modulen und die Langversion zu sieben Modulen. Die Fahrzeuge lassen sich im Fahrgastbetrieb für einen Mehrfach-Traktionsbetrieb nicht kuppeln.[2] Dies basiert darauf, dass eine Langversion mit 40 m jeweils die 38 m Länge einer Doppeltraktion von Tatra-Zügen ersetzen kann.[3] Bei anderen Flexity-Modellen werden auch mehrfachtraktionsfähige Ausführungen geliefert, beim gegenwärtigen Fahrgastaufkommen im Streckennetz Berlins wird dafür keine Notwendigkeit gesehen und bei zeitweisem Bedarf kann schon eine Doppeltraktion GT6N mit 55 m Länge eingesetzt werden.
Das benachbarte Strausberg plant sich an der Beschaffung der Baureihe mit zwei weiteren Fahrzeugen zu beteiligen. Da im dortigen Straßenbahnnetz, der Strausberger Eisenbahn, für 2014 neue Wagen beschafft werden müssen, wird aus finanziellen Gründen eine Mitbestellung erwogen. Eine Entscheidung dazu steht jedoch noch aus. Ende Oktober 2010 war ein Berliner Fahrzeug (4001) zu Testzwecken in Strausberg im Einsatz. (Quelle: wikipedia)

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