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Joe Mills - The Wreck Of The Edmund Fitzgerald (Gordon Lightfoot - Cover)

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Am 22.09.2008 veröffentlicht

Gordon Lightfoot, The wreck of the Edmund Fitzgerald, cover, Joe Mills rec. in Hauzenberg / Passau

Der Schiffbruch der "Edmund Fitzgerald" (Gordon Lightfoot)

Die Legende lebt heute noch, die von den Chippewas kommt,
von dem großen See, den sie „Gitche Gumee" nannten.
Der See, so heißt es, gibt seine Toten nicht mehr her,
wenn sich der Himmel im November verdüstert.
Mit einer Ladung Eisenerz, sechsundzwanzigtausend Tonnen schwerer
als das Leergewicht der „Edmund Fitzgerald",
war dieses gute, treue Schiff wie ein Knochen für einen Hund,
als die Novemberstürme früher kamen als sonst.

Das Schiff war der Stolz des amerikanischen Ufers,
es kam zurück von einem Hüttenwerk in Wisconsin.
Gemessen an den großen Frachtern war es größer als die meisten,
und die Crew und der gute Kapitän waren altbewährt.
Sie erfüllten Verträge mit ein paar Stahlproduzenten,
als sie vollbeladen Richtung Cleveland fuhren.
Und als später am Abend die Schiffsglocke ertönte,
war es vielleicht der Nordwind, den sie zu spüren bekam?

Der Wind in den Drähten klang wie lautes Geklapper
und eine Welle brach über die Reling und jeder wusste
und auch dem Kapitän war es zu klar, die Novemberhexe stahl sich an Bord.
Die Dämmerung kam spät und das Frühstück musste warten,
denn die Novemberstürme tobten. Als der Nachmittag kam,
fiel ein eisiger Regen bei einem orkanartigen Westwind.

Zur Abendessenszeit kam der alte Koch an Deck,
„Kumpels, bei dem Sturm können wir nicht essen".
Um sieben Uhr wurde eine Großluke eingedrückt,
und er sagte: „Jungs, es war schön euch zu kennen"!
Der Kapitän meldete per Funk, dass Wasser eindrang,
Das gute Schiff und die Mannschaft waren in Gefahr.
Und als später in dieser Nacht die Lichter erloschen sind,
kam es zum Schiffbruch der „Edmund Fitzgerald".

Kann irgend jemand sagen, wo die Liebe Gottes bleibt,
wenn die Wellen die Minuten zu Stunden werden lassen?
Die Suchmannschaften sagen, noch fünfzehn Meilen
und sie hätten alle die Whitefish Bay erreicht,
Vielleicht brach das Schiff auseinander, vielleicht ist es gekentert,
vielleicht spülten die schweren Brecher zuviel Wasser an Bord.
Und alles was bleibt, sind die Gesichter und Namen
Der Frauen und der Söhne und der Töchter.

Lake Huron schaukelt, Superior singt
in den Räumen seiner eiskalten Behausung.
Der alte Lake Michigan dampft wie die Träume eines jungen Mannes,
die Inseln und Buchten sind wie geschaffen für Angler.
Und der Lake Ontario weiter unten nimmt auf,
was Lake Erie ihm schicken kann
und die Erzfrachter werden, das wissen die Seeleute,
die Novemberstürme nie vergessen.

In einer muffigen alten Halle in Detroit wurde gebetet,
in der „Seemannskathedrale".
Die Kirchenglocke läutete, sie erklang neunundzwanzig Mal,
für jeden Mann auf der „Edmund Fitzgerald".

Die Legende lebt heute noch, die von den Chippewas kommt,
von dem großen See, den sie „Gitche Gumee" nannten.

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