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Panel: Apps auf allen Displays - Die Revolution der Mediennutzung setzt sich fort?

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Published on Oct 24, 2011

Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion der Unternehmensberatung Deloitte auf den MEDIENTAGEN MÜNCHEN sahen die Grenzen der App-Vermehrung erreicht. Zu viele gebe es mittlerweile, der Nutzer drohe die Orientierung im App-Wald zu verlieren. Starke Marken und Browser-gestütztes Cloud-Computing sollen dem Mediennutzer in Zukunft bei der Orientierung helfen. Donata Hopfen, Geschäftsführerin von Bild digital, betonte in ihrer Keynote zunächst, dass man bei der Weiterentwicklung der digitalen Verbreitung der Marke Bild sehr erfolgreich auf Apps gesetzt habe. Man habe sich auf die starke Marke Bild konzentriert und sich nicht in zahllosen Apps verzettelt. „Das Ziel muss es sein, auf dem First Screen zu landen", betonte Donata Hopfen. Das gelte für alle Bildschirme, auf denen man vertreten sei, bald auch auf dem Fernseher. Hier befände man sich durchaus in einer „direkten Wettbewerbssituation mit den Kollegen von den Fernsehsendern". Die Konzentration auf die Marke stand auch für die zweite Vertreterin einer großen eingeführten Medienmarke im Vordergrund. Eun-Kyung Park, Managing Director von ProSiebenSat.1 Digital, sprach von einem App-Hype. Sie verwies darauf, dass man bei ProSiebenSat.1 mittlerweile die auf Sendungs-Formaten basierenden Apps reduziert habe und sich stark auf die Dachmarken der TVSender konzentriere. Nach wie vor müsse man es Apple hoch anrechnen, dass der Konzern eine neue Bezahlmentalität ins Netz getragen und neue Standards für Benutzerfreundlichkeit geschaffen habe. Der Vertreter von Google hingegen sah die Zukunft eher im browserbasierten Cloud-Computing. Für Dr. Alwin Mahler, Director Syndication & Partnership bei Google Deutschland, ist das Ende der Apps schon absehbar. Einen Krieg der Systeme wollte er dabei aber nicht heraufbeschwören. Trotzdem betonte er, im Internet seien auch in Zukunft Werbeerlöse wichtiger als Verkaufserlöse. „Apps lassen sich einfach gut verkaufen", meinte Peter Kerckhoff, Bereichsleiter Content Sourcing & Cooperation Deutsche Telekom. Für sein Unternehmen sei das App-Geschäft ein Zusatzgeschäft, bei dem es vor allem auf starke Partner ankomme. Dabei setze die Telekom auf die Zusammenarbeit mit den etablierten Leitmedien und dabei vor allem die großen Fernsehanbieter. Man solle doch etwas weniger von Seiten der technischen Plattform und der Verpackung des Produkts, sondern vielmehr von der Qualität der eigenen Inhalte her denken, betonte Euan Smith, Senior Vice President Product & Operations bei Sky Deutschland. Die Benutzerfreundlichkeit sei natürlich wichtig, wesentlich sei und bleibe allerdings, was der Zuschauer am Ende des Tages zu sehen bekomme.

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