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Gottes zerstreute Funken - Jüdische Mystik bei Paul Celan

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Published on Dec 30, 2016

Gedreht in Berlin, Krakau, Paris, Jerusalem, Safed, in der Bretagne und im Schwarzwald. Regie, Buch, Schnitt, Kamera: Rüdiger Sünner, Sprecher: Hans-Peter Bögel, Mitarbeit: Christine Klie, Martin Spura.
Paul Celan war fasziniert von den in der jüdischen Mystik ausgedrückten Ideen von Zimzum, Shevirat und Tikkun. »Zimzum« besagt, dass Gott sich zu Beginn der Schöpfung zurückgezogen habe, um dem Menschen eine freie Entwicklung zu ermöglichen. Die dennoch von ihm zur Unterstützung ausgesandten dünnen Lichtstrahlen waren immer noch zu mächtig und so zerbrachen die ersten »Gefäße« der Schöpfung in Millionen von Splittern und Funken (»Shevirat Ha Kelim«). Seither ist Gottes Licht als Vielzahl von Funken verstreut über die Welt und harrt - so Martin Buber - selbst in Steinen, Wasserlachen und Gewächsen auf seine Wiederherstellung (»Tikkun Olam«). Für Celan eine bildgewaltige negative Theologie, die auch nach dem Holocaust bestehen konnte. Der Film "Gottes zerstreute Funken" versucht zu zeigen, wie Celans Poesie in vielen Variationen versucht, diese verstreuten Funken einzusammeln und ihre Würde zu bewahren. Sprecher Celantexte: Hans-Peter Bögel.

DVD ab März 2017 bei absolut Medien: http://tinyurl.com/jc4jd9r

Radiointerview mit dem Regisseur zum Film: http://www.evolve-magazin.de/radio/go...

Interview in kultradio: http://www.kultradio.eu/2017/03/29/go...

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