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Fraport Streik Vorfeldlotsen & Fluglotsen der GdF - Urteil: rechtswidrig

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Published on Feb 29, 2012

Passagiere und Airlines - also die Falschen - betroffen. Seit 16.2.2012: 200 sogenannte Vorfeldlotsen verhindern Hunderte von Flügen am Flughafen Frankfurt. Sie sind bei der Fraport AG angesellt und organisieren die Flugzeugbewegungen am Boden. Der von ihnen sogenannte "Streik" wurde vom Vorstand der "Gewerkschaft der Flugsicherung", GdF, beschlossen. Forderungen: Zwischen 31 und 21 Prozent mehr Gehalt, weniger Arbeitszeit. Etwa die Hälfte (Vorfeldaufsicht) sitzt in den Follow-me-Cars und führt die Flugzeuge zu ihren Positionen. Die Tätigkeit ist kurzfristig erlernbar. Sie sollen bis zu 4.600 Euro verdienen. (31 Prozent Zuwachs.) Vorfeldkontrolle bis 7.100 Euro (31 Prozent)Verkehrszentrale bis 5.000 Euro (21 Prozent). Angaben der GdF. (Genauer weiter unten). Kleine Gruppe, großer Schaden. Die Arbeitsverweigerung trifft zum kleinsten Teil den Arbeitgeber, die Fraport AG. Die größten Einbussen erleiden die Airlines, auch andere Wirtschaftbetriebe am Flughafen sind betroffen. Das sind Eingriffe in die Gewerbefreiheit. Noch gravierender sind die Eingriffe in die persönlichen Rechte von Zehntausenden von Passgieren. Die einen drehen Däumchen, den anderen wird der ganze Tag vermasselt. Es zeigte sich aber, dass mehr als die Hälfte der Flüge von kurzfristig eingewiesenem Personal abgewickelt werden konnte. Daher beschloss der GdF-Vorstand, die Fluglotsen (angestellt bei der Deutschen Flugsicherung GmbH, DFS) an die Front zu schicken. Die Frühschicht im DFS-Tower sollte am 29.2 nur zum Notdienst antreten. Von 5 bis 11 Uhr wäre am Flughafen nichts mehr gelaufen. Das Arbeitsgericht Frankfurt hat am Vorabend das Vorgehen als unverhältnismäßig verboten. Am 29.2 hat das Gericht auch den Streik der Vorfeldlotsen für rechtswidrig erklärt. Die GdF droht mit Berufung. Das hat Tradition: Sie hat 2011 allein mit dem mehrfachen erminieren von Streiks ihre üppigen Forderungen zur Erhöhung ihrer üppigen Gehälter (nun um die 140.000 pro Jahr) durchgesetzt. Nach den Ankündigungen mussten Flugpläne geändert werden, Flüge fielen aus, Passagiere kamen nicht weiter. Geschadet wurde nicht der eigenen Firma. Sondern nur anderen, in Millionenhöhe. Die DFS knickte ein, als Minister Ramsauer das Handtuch geworfen hatte. Siehe auch www.milger.de/lotsenstreik.htm


Die GdF hat diesen Text auf ihrer Website veröffentlicht:
"Hier werden ausschließlich auf den nächsten Hunderter gerundete Zahlen angegeben.
* Durchschnittlicher, monatlicher Bruttoarbeitslohn der Angestellten (TVÖD):
Vorfeldkontrolle zwischen 3400 und 5700, Schichtleiter bis 6500 Euro.
Verkehrszentrale zwischen 2800 und 4000, Schichtleiter bis 4700 Euro.
Vorfeldaufsicht zwischen 2700 und 4200 Euro einschließlich Schichtleiter.
Ausgenommen sind die Gehälter von Auszubildenden, die deutlich niedriger liegen.
* Forderungen der GdF:
Vorfeldkontrolle zwischen 5500 und 6600, Schichtleiter bis 7100 Euro.
Verkehrszentrale zwischen 3800 und 4600, Schichtleiter bis 5000 Euro.
Vorfeldaufsicht zwischen 3500 und 4600, Schichtleiter bis 5000 Euro.
Hieraus errechnet sich ein durchschnittlicher Gehaltszuwachs von 31 Prozent in der Vorfeldkontrolle und Vorfeldaufsicht, von 21 Prozent in der Verkehrszentrale."

Aus der Satzung der GdF (5,5)

"Die GdF setzt sich für die Sicherung, die Verwirklichung und Weiterentwicklung einer demokratischen und sozialen Gesellschaftsordnung ein."

Bald Streikverbot für Fluglotsen? AFP, 11.10.2011.J. Haucap, Monopolkommission schläg es vor.

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