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Deutsche Hymne Das Lied der Deutschen - Heino (mit Orchester)

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Published on May 19, 2009

Das ist unsere wahre vollständige Hymne und wer denkt, dass auch nur eine dieser Strophen verboten ist, der sollte sich mal fragen, wieso Heino es dann gesungen hat.
Deutschland, Deutschland über Alles bedeutet nicht, dass alle anderen Länder schlechter wären als Deutschland. Man muss sich die geschichtliche Situation vor Augen führen, bevor man urteilt, denn als diese wunderschöne Hymne gedichtet wurde, gab es kein wirkliches Deutschland, sondern nur lauter kleine deutsche Staaten wie Preussen, Bayern, Schwaben, Baden, Österreich, Schlesien, Pommern, Sachsen usw.

Diese Zeile: Deutschland, Deutschland über Alles bedeutet in diesem Zusammenhang nun logischerweise, dass ein Deutschland, ein geeintes Vaterland über alle anderen politischen Ziele der Welt gehen.

Deutschland, Deutschland über alles,
Über alles in der Welt,
Wenn es stets zu(m) Schutz und Trutze
Brüderlich zusammenhält,
Von der Maas bis an die Memel,
Von der Etsch bis an den Belt
|: Deutschland, Deutschland über alles,
Über alles in der Welt! :|

Deutsche Frauen, deutsche Treue,
Deutscher Wein und deutscher Sang
Sollen in der Welt behalten
Ihren alten schönen Klang,
Uns zu edler Tat begeistern
Unser ganzes Leben lang
|: Deutsche Frauen, deutsche Treue,
Deutscher Wein und deutscher Sang! :|

Einigkeit und Recht und Freiheit
Für das deutsche Vaterland!
Danach lasst uns alle streben
Brüderlich mit Herz und Hand!
Einigkeit und Recht und Freiheit
Sind des Glückes Unterpfand
|: Blüh im Glanze dieses Glückes,
Blühe, deutsches Vaterland! :|

Dieses Lied, oft auch fälschlicherweise "Deutschlandlied" genannt, wird oft missverstanden und falsch interpretiert. Um eine objektive Betrachtung zu ermöglichen, hier einige Gedanken:

Textverständnis:
Hoffmann von Fallersleben war voller Sorge um des Vaterlandes Schicksal und erfüllt nach einem demokratischen, freien und geeinten Deutschland. Deshalb schrieb er "Deutschland, Deutschland über alles". Dies war kein Hochmut, keine Überheblichkeit, keine imperialistische Gesinnung oder gar Herrschafts- oder Gebietsanspruch. Es war der ehrliche Wunsch nach Überwindung alles Trennenden und nach der Einigung Deutschlands, das damals aus vielen Einzelstaaten bestand.
"Von der Maas bis an die Memel, von der Etsch bis an den Belt" reichten damals die Grenzen des Deutschen Bundes, in dem Menschen lebten, die trotz mannigfaltiger stammesunterschiedlicher Eigenarten Deutsche waren.
Die westliche Grenze des deutschen Raumes bildete die Maas, ein Fluß der in der Hochebene von Langres entspringt, durchs nördliche Lothringen, durch die Ardennen, vorbei an den Städten Namur und Lüttich fließt und mit dem südlichen Rheinarm in Holland in die Nordsee mündet. Dem Niederrhein gegenüber markiert die Maas die westliche Grenze des deutschen Volks- und Sprachgebietes.
Die östliche Grenze des deutschen Raumes bildete die Memel, ein Fluss der südlich von Minsk entspringt, sich unterhalb von Tilsit teilt und in Ostpreußen ins Kurische Haff mündet. Die Memel war für Jahrhunderte auf insgesamt 500 km Länge deutscher Grenz bzw. Binnenfluss.
Im südlichen Grenzgebiet des deutschen Raumes fließt die Etsch, ein Fluss der am Reschenpass entspringt, den Vinschgau durchfließt und am Nordrand des Po-Deltas in die Adria mündet.
Die nördliche Grenze des deutschen Raumes bildete der Belt, genauer gesagt der "Kleine Belt" zwischen Fünen und Jütland. An diesem endet der Siedlungsraum des deutschen Volkes.
"Einigkeit und Recht und Freiheit" sollten die Grundsäulen eines neuen gesamtdeutschen parlamentarischen Vaterlandes sein: die alten burschenschaftlichen Ideale, die schon am Wartburgfest 1817 erhoben worden waren.

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