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Putin in Deutschland - Interview-Ausschnitte

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Published on Apr 5, 2013

ganzes Interview:
http://www.tagesschau.de/ausland/inte...

"Sie schüchtern die Öffentlichkeit ein"

Auf die Fragen, warum die deutsche Öffentlichkeit die Razzien als Einschüchterungsversuch wahrnehme und warum die russischen Behörden so handelten, antwortete der russische Präsident: "Ich glaube, Sie schüchtern die deutsche Öffentlichkeit ein. Es passiert doch gar nichts Ähnliches und man muss die Menschen nicht einschüchtern."

Auf die Frage von WDR-Chefredakteur Jörg Schönenborn nach dem Demokratieverständnis Putins, antwortet der russische Präsident, es sei offensichtlich, dass Russland sich "eindeutig für Demokratie entschieden" habe und "dass wir uns keinen anderen Entwicklungsweg vorstellen" könnten.
Kritik an Beteiligung russischer Anleger an Zypern-Rettung

Der russische Präsident kritisierte, dass vermögende Bankkunden auf Zypern, zu denen viele russische Privatleute und Unternehmen gehören, an dem Rettungspaket für das Land beteiligt werden und mit Verlusten bis zu 60 Prozent ihrer Sparguthaben über 100.000 Euro rechnen müssen: "Dass es zur Enteignung der Anleger kommt, der russischen Anleger in Zypern oder in anderen Staaten, ist ein Vertrauensverlust gegenüber dem Bankensystem der Eurozone." Die Anleger, die nach Zypern gegangen seien, hätten keine Gesetze verletzt, betonte Putin, weder zyprische noch europäische. "Ist das gerecht?", fragte der Kremlchef.

Vor dem Hintergrund, dass Russland rund 40 Prozent seiner Devisenreserven in Euro angelegt hat, gab Putin eine Vertrauenserklärung für die Gemeinschaftswährung ab: "Wir vertrauen dem Euro, wir vertrauen der Wirtschaftspolitik der europäischen Großmächte und der wirtschaftlichen Politik der Führung der Bundesrepublik Deutschland." Es gebe zwar in vielen Fragen Meinungsverschiedenheiten, aber "bezüglich grundlegender Fragen glauben wir, dass man dort richtig handelt, auf dem richtigen Wege ist".
Putin fordert Stopp der Waffenlieferungen an syrische Opposition

Auch zum Krieg in Syrien wurde Putin befragt. Der russische Präsident forderte in dem ARD-Interview, keine weiteren Waffen an die syrische Opposition zu liefern. "Man sagt uns immer wieder, Russland liefere Waffen an Assad", sagte Putin. Aber es gebe "keine Verbote für Waffenlieferungen an die amtierenden legitimen Regierungen". Es gebe hingegen völkerrechtliche Normen, wonach Waffenlieferungen an Gruppierungen, die Länder destabilisieren wollen, unzulässig seien, so Putin weiter.

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