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Vermögen weltweit. Globale Ungleichheit in Zahlen

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Published on Jan 19, 2014

Die reichsten 300 Menschen besitzen so viel wie die ärmsten 3 Milliarden Menschen. Sehr gute Visualsierung globaler Ungleichheit.


Quelle des englischen Originals
http://www.therules.org/

Übersetzung Dirk Hannemann, Trainer aus Berlin
dirk.hannemann@gmx.de
www.hannemann-training.de

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DIRK HANNEMANN, MATERIALIEN UND SEMINARE

"Basiswissen Moderieren", Präsentation zum Download
http://de.slideshare.net/HannemannBer...

"Sei kein Redner!" 10 Tipps für's Präsentieren
http://bit.ly/1c9LyeH

(ca. 50 weitere Präsentationen auf SlideShare.net)

Seminare an Berliner Volkshochschulen,
siehe "Hannemann" unter "Kurssuche (erweitert)"
http://bit.ly/IOGXnY

Seminare an Volkshochschule Frankfurt am Main,
siehe "Hannemann" in der Schnellsuche
http://bit.ly/1ca6vpG

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AUSSAGEN DES VIDEOS

Das Video "Wealth Inequality in USA" (http://youtu.be/myeTFquSNMA) hat die Vermögensverteilung in den USA zum Thema gemacht und die Protestbewegung "Occupy Wall Street" hat 2013 die reichsten 1 % der Mehrheit der 99 % gegenübergestellt. Dieselbe Geschichte lässt sich in globalem Kontext erzählen. Die ärmsten 40 % der Menschheit verfügen über so gut wie kein Vermögen, während die reichsten 2 % mehr als die Hälfte aller Vermögen besitzen. 80 % der Weltvölkerung, also 4 von 5 Menschen, verfügen insgesamt nur über 6 % aller Werte (Wert für die USA, 7 %). Die reichsten 300 Menschen auf der Welt besitzen damit so viel wie die 3 Mrd. der ärmsten Schichten. Die soziale Ungleichheit der Menschen hat dabei über die letzten 30 Jahre extrem zugenommen. Entwicklungshilfe ist dabei kein Ausgleich, weil Konzerne im Welthandel für die Erste Welt Vorteile erwirtschaften und die Dritte Welt Schulden zurückzahlen muss, die ein Vielfaches des ursprünglichen Kredits ausmachen. Deswegen sollen die Regeln für die Weltwirtschaft geändert werden.

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OXFAM-STUDIE 2014

SPIEGEL online, 20.01.2014
http://bit.ly/LGOiaX

Studie: Ein Prozent der Menschheit besitzt Hälfte des weltweiten Reichtums

Die Reichen werden reicher, die Armen ärmer - diese Aussage wird nun mit neuen Zahlen untermauert. Demnach verfügt ein Prozent der weltweiten Bevölkerung über die Hälfte des gesamten Reichtums. Und die 85 reichsten Menschen haben genauso viel, wie die ärmere Hälfte der Welt besitzt.

Hamburg - In zwei Tagen werden sich im schweizerischen Davos mehr als 40 Staats- und Regierungschefs treffen, sie wollen nach Lösungen für brennende internationale Probleme suchen. Eines davon wird die weltweit wachsende Kluft zwischen Arm und Reich sein. Wie ungerecht der Wohlstand tatsächlich verteilt ist, zeigen auch Zahlen, die die Entwicklungshilfeorganisation Oxfam nun veröffentlicht hat. Ein Auszug:

Ein Prozent der Bevölkerung verfügt über fast die Hälfte des weltweiten Reichtums.

Dieses eine Prozent verfügt über 110 Billionen US-Dollar. Das ist 65-mal so viel, wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung hat.

Diese ärmere Hälfte der Weltbevölkerung verfügt über genauso viel, wie die reichsten 85 Menschen haben.

Sieben von zehn Menschen leben in Ländern, in denen die Kluft zwischen Arm und Reich in den vergangenen 30 Jahren gewachsen ist.

"Es ist niederschmetternd, dass im 21. Jahrhundert die Hälfte der Bevölkerung - das sind dreieinhalb Milliarden Menschen - nicht mehr hat als diese Mini-Elite, die gemeinsam locker in einen Doppeldeckerbus passen würde", zitiert der "Guardian" die Oxfam-Geschäftsführerin Winnie Byanyima.

"Statt sich gemeinsam zu entwickeln, werden die Menschen immer mehr durch wirtschaftliche und politische Macht getrennt", heißt es in der Zusammenfassung der Oxfam-Studie. Die Gefahr sozialer Spannungen und gesellschaftlicher Zusammenbrüche würde dadurch zwangsläufig wachsen.

Eine Umfrage in sechs Ländern habe zudem ergeben, dass ein Großteil der Bevölkerung glaubt, Gesetze würden zugunsten der Reichen verzerrt. Befragt wurden Menschen in Spanien, Brasilien, Indien, Südafrika, Großbritannien und den USA.

Kurz vor Beginn des Jahrestreffens des Weltwirtschaftsforums in Davos richten sich die Verfasser der Studie mit ihren Ergebnissen an die Teilnehmer. Denn sie "haben die Macht, die wachsende Ungleichheit zu stoppen". (...)

Auch die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, hatte vor ihrem Auftritt in Davos gewarnt, dass der Wohlstand immer ungerechter verteilt wird, während die Probleme von Armut und Arbeitslosigkeit nicht gelöst werden.

(Original-Artikel mit weiteren Links.)

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