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Lilly Literati - Freie Wahlen!

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Published on Oct 7, 2014

Solidarität mit der Bewegung für eine dritte Option beim Geschlechtseintrag!
Infos und Unterstützungsmöglichkeiten auf der offiziellen Seite: http://www.dritte-option.de

Bildadresse: http://www.ndr.de/nachrichten/nieders...


Text und Musik gerne weiterverarbeiten und weiterverbreiten aber auf keinen Fall kommerziell verwerten.
(Als ob das möglich wäre ....)


Liedtext "Freie Wahlen!"


S1:
Zwischen den Stühlen sitzen ist unbequem.
Deshalb stehen wir jetzt auf.
Im Abendland wird die Sonne untergehen
und die Sterne ziehen auf.

Es wird gesagt wir haben die Wahl.
Die alte Wahl zwischen schwarz und weiß;
zwischen Regen oder Traufe;
zwischen zu kalt oder zu heiß.


R:
Doch wir gehen nicht zu Wahl,
denn keines der beiden
Geschlechter von dort oben
kann uns vertreten.
Deshalb sind wir hier als Menschen unsichtbar.
Ahhhhh!
Doch es wird Zeit auf die Bildfläche zu treten.


S2:
Dann zertreten wir das Zwei-Geschlechter-Denken.
Mist, das geht nicht,
denn es ist jetzt schon viel zu flach.
Menschen in Schubladen zu pressen
heißt zu wollen, dass sie sich verbiegen,
doch stattdessen setzten wir die Hebel an
um die Schubladen zu biegen
und aufzubrechen.
Lasst euch niemals unterkriegen!
Lasst eure Herzen sprechen!


R:
Und wir gehen nicht zu Wahl,
wir geben keine Stimme ab,
weil wir sie noch brauchen
um gemeinsam aufzuschrein.
Wir sagen: "Nein! Wir sind weder Mann noch Frau!"
Diese Ordnung hier ist Unrecht,
denn für uns sind keine Felder frei!

Nein!, wir gehen nicht zu Wahl,
denn keines der beiden
Geschlechter von dort oben
kann uns vertreten.
Deshalb sind wir hier als Menschen unsichtbar.
Ahhhhh!
Doch es wird Zeit auf die Bildfläche zu treten.


S3:
Doch wenn Wahlen alleine was ändern würden...
...dann wären sie verboten.
Doch unser Feld schafft ein Bewußtsein.
Und das Bewußtsein hat dann Einfluss auf das Sein.
Es wir gesagt, wir haben die Wahl.
Die alte Wahl zwischen schwarz und weiß.
Deshalb ist hier auch alles grau.
Ihr zahlt ja selber schon den Preis.

Eure Ordnung ist so statisch, wie Zement
der ist hart und an den wollt ihr uns ketten.
Doch wir bleiben bunt, wir haben nicht zu verlieren
außer eure Ketten!


R

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