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Film Aber das Leben geht weiter

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Published on Apr 19, 2011

ABER DAS LEBEN GEHT WEITER

Drei polnische und drei deutsche Frauen setzen bewußt persönlich
zum Thema Flucht und Vertreibung ein Zeichen der Annäherung

Ein Dokumentarfilm von Karin Kaper und Dirk Szuszies

104 Minuten, deutsche und polnische Originalfassungen mit UT
FSK ab 12 Jahren

Gefördert aus Mitteln der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit
Gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien
Empfohlen von der Bundeszentrale der Deutsch-Polnischen Gesellschaften
und der Bundeszentrale für Politische Bildung

Premiere im Wettbewerb des Neissefilmfestivals vom 4.-- 8. Mai 2011
Kinopremiere am 17.5. in Bremen im Cinema Ostertor
Deutscher Kinostart am 19.5.

Drei polnische und drei deutsche Frauen aus mehreren Generationen, deren Familiengeschichte sich nach Ende des Zweiten Weltkrieges auf dramatische Art kreuzte, setzen bewusst persönlich zum Thema „Flucht und Vertreibung" ein Zeichen der Annäherung.
Ein Film über Heimat, Krieg, über das Überleben in der Fremde, darüber wie die große Geschichte in das Dasein der Menschen hineinblitzt und die Lebensbahnen durcheinanderwirbelt.
Der Film erzählt sehr privat ein jahrzehntelanges besonderes Kapitel in den deutsch-polnischen Beziehungen. Kommentarlos kommen die Frauen zu Wort und lassen den Betrachter Anteil nehmen an ihrer subjektiven Sicht der Ereignisse.
Der Film berücksichtigt nicht nur die erschütternden Vorkommnisse in den Kriegswirren bis zur endgültigen Vertreibung der deutschen Familie aus ihrem niederschlesischen Dorf Niederlinde im Sommer 1946. Er wirft auch ein Licht auf die Entwicklungen der Nachkriegszeit sowie spätere Jahrzehnte bis heute.
Dem Schicksal der Deutschen, die später in Bremen und Umgebung eine zweite Heimat fanden, wird das der polnischen Familie gegenübergestellt, die ihrerseits 1940 von der sowjetischen Armee aus Ostgebieten Polens nach Sibirien verschleppt wurde. Nach einer unglaublichen sogar bis Kirgistan führenden Odyssee bekam sie schließlich im Sommer 1945 den Hof der Deutschen zugesprochen.

Der Spezialpreis 2011 auf dem Neißefilmfestival wird vergeben für einen Film aus dem gesamten Festivalprogramm, welcher sich im Besonderen dem
Verständnis für die kulturellen und ethnischen Unterschiede in der unmittelbaren Nachbarschaft von Polen, Tschechien und Deutschland oder den vorhandenden Gemeinsamkeiten widmet.
Der Preis wird verliehen an einen Film, der sich mit Respekt und Toleranz
der jeweiligen anderen Kultur nähert.

© Karin Kaper Film Berlin 2011

Produktion und Verleih:
Karin Kaper Film, Naunynstr.41a, 10999 Berlin
Tel: 030/ 61507722 mobil: 0160/ 4934029
e-mail: kaperkarin@web.de
www.karinkaper.com

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